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For Me: Pantene Pro-V in-Dusch Schaum-Pflegespülung Repair & Care

Beim eigentlichen Produkttest war ich nicht dabei, aber dafür habe ich ein kleines Probierpaket der neuen Schaum-Pflegespülung von Pantene bekommen. Eine winzige Dose zwar, aber um es ein paar Mal auszuprobieren reicht es völlig. Dazu gab es noch einen Rabattcoupon.

Schaumspülung1

Ich selbst benutze das Pantene Shampoo Volumen Pur und bin sehr zufrieden damit. Deswegen hätte ich auch gerne die passende Spülung dafür bekommen, aber „leider“ ist es eine andere Sorte geworden. Ab und an verwende ich auch die „normale“ Spülung von Volumen Pur. Deswegen war ich auf den direkten Vergleich gespannt.

Schaumspülung2

Während die bisherige Spülung eher wie Shampoo verpackt ist, wirkt die Schaum-Pflegespülung eher wie Haarspray. Das ist nicht nur wegen der Dose so, sondern auch wegen dem auffälligen Sprühkopf. Dieser ist nämlich recht breit. Dadurch kommt der Schaum breit und wellig raus und schmiegt sich wie eine Raupe auf die Hand. Das fand ich schon außergewöhnlich.

Der Schaum ist fluffig und kaum spürbar. Leider bleiben an dem Sprühkopf jedes Mal Reste zurück, das ist mehr als schade, da besteht also auf jeden Fall Verbesserungsbedarf!

Wenn ich den Schaum nun ins nasse Haar einmassiere, verliert er sich sehr schnell und es fühlt sich nur noch so an, als würde ich mit leeren Fingern durchs nasse Haar gehen. Das mag ich überhaupt nicht. Das ist auch mit ein Grund, weswegen ich eigentlich kein Fan von Schaum bin… Beim Ausspülen merkt man aber, dass der Schaum seine Wirkung entfaltet, da sich das Haar anders anfühlt. Weicher. Ich sage auch gerne schmierig, auch wenn es nicht so negativ gemeint ist. Jedenfalls meint man immer, dass man mehr ausspülen muss, weil es sich anfühlt, als wäre noch alles im Haar und es müsste raus. Aber mit einer Spülung fühlen sich die Haare nun mal so an. Deswegen mag ich Spülungen auch nicht so gerne. Ab und an verwende ich Spülungen auch gleichzeitig mit Shampoo oder zwischen zwei Shampoo-Wäschen. Von der Wirkung her ist es gleich, das Haar ist dann nur weniger schmierig-weich. Auch bei der Schaum-Spülung hat dies keinen Unterschied gemacht.

In wie weit die Pflege und das „Repair & Care“ funktioniert, kann ich nicht sagen. Leichter kämmen lässt sich das Haar aber auf jeden Fall und tut somit genau das, wofür Spülungen da sind. Ich finde die Kämmbarkeit sogar einen Ticken besser als mit der bisherigen normalen Spülung. Mehr Fülle habe ich aber nicht bekommen.

Die Verträglichkeit ist trotz einiger weniger guten Inhaltsstoffe hervorragend, was ich schon beim Shampoo spüre. Die Haare nehmen Pantene gut an und wirken weder beschwert noch fetten sie schneller nach. Ob jetzt das Volumen Pur so viel anders gewesen wäre, wage ich jetzt einfach mal zu bezweifeln.

Fazit: Ich bin grundsätzlich kein Fan von Spülungen, habe aber trotz meiner sehr langen Haare auch nicht so viele Probleme bei der Kämmbarkeit. Wenn ich Spülungen benutze, spüre ich aber dennoch, dass das Haar viel leichter zu kämmen ist – so auch bei der Schaum-Pflegespülung. Jedoch finde ich die Benutzung mit dem Schaum nicht so toll und finde den Sprühkopf verbesserungswürdig. Pantene kann ich grundsätzlich empfehlen, auch wenn man die Inhaltsstoffe ruhig mal überarbeiten könnte.

Wer mehr zum (beendeten) Projekt erfahren und andere Erfahrungen lesen möchte, der schaut beim For Me-Blog vorbei.

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For Me: Fairy Ultra Plus

Mit einer groß angelegten Aktion hat sich Fairy Ultra in die Herzen der zahlreichen Produkttester gespült. Alleine 14.000 Tester durften bei For Me das Produkt testen – und ich bin eine Glückliche davon.

Trotzdem frage ich mich natürlich: Gibt es tatsächlich noch Leute, die Fairy noch nie benutzt haben oder überhaupt gar nicht kennen? Dank Kult-Werbung und regelmäßigen Rabatt-Coupons kann ich mir das irgendwie gar nicht vorstellen.

Anstatt also nun einen neuen Duft oder eine andere Art Innovation zu testen, entschied sich Fairy für den Klassiker: Fairy Ultra Plus. Fand ich ein bisschen komisch, aber gut, ich will mich nicht beschweren! ;) Ich benutze schon länger Fairy, da es sehr stark ist und trotzdem recht günstig in Verbindung mit einem Rabatt-Coupon, den man ja regelmäßig bei For Me bekommt.

Für den Test bekam ich ein kleines Paket mit den wichtigsten Utensilien und einem „Spülmeister-Zertifikat“. Ganz ehrlich, das fand ich etwas lächerlich. Da hätte man gut das Papier sparen können. Vielleicht fanden das ja einige witzig und vielleicht auch wegen Ralf Zacherl gut, aber als ernstzunehmender Tester braucht man so was dann doch nicht. Auch, dass „nur“ 1 Flasche dabei war und keine Pröbchen, fand ich etwas enttäuschend. Klar sind Rabatt-Coupons gut zum weiter geben, aber man testet doch lieber was mit Pröbchen aus, bevor man es selbst mit Rabatt kauft. Und bei mir eine Spül-Party feiern, äh… nicht wirklich. Einzig die Schwämme waren eine wirklich tolle Idee, auch zum Weitergeben.

Die Flasche ist durchsichtig und man erkennt sie an der grünen Flüssigkeit. Sie hat leichte Schwünge in der Form und eine rote Kappe.

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Ein Blick auf die Inhaltsstoffe ist allerdings etwas ernüchternd. Phenoxyethanol? Wirklich? Das war mir vorher nie aufgefallen, weil ich bei Geschirrspülmittel kaum auf die Inhaltsstoffe schaue, aber das wundert mich jetzt doch. Ich kenne es ja von der Kosmetik, bei Spülmittel hätte ich es nicht erwartet. Das erklärt natürlich Schaumbildung und leichte Trockenheit der Hände, aber dazu später mehr.

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Von der Flüssigkeit her, vor allem farbtechnisch gesehen, erinnert es mich an Slimer aus Ghostbusters. :D

Im Paket befanden sich zudem Spülschwämme, die an sich auch echt toll sind. Auf der einen Seite befindet sich ein kleines Loch, das bei der Dosierung des Fairys helfen soll. Ist ja auch eine nette Idee und die Öffnung passt perfekt ins Loch, aber das mit der Dosierung finde ich doch etwas hoch, da sich meiner Meinung nach viel zu viel Schaum bildet und ich zum Spülen in einer Spülschüssel auch eigentlich viel weniger dosiere – und es klappt auch so hervorragend.

Spülen an sich ist ja so eine Sache. Mögen tut es wohl keiner, aber es muss gemacht werden – und nicht jeder hat aus den verschiedensten Gründen eine Spülmaschine. Wir auch nicht und wenn dann beide arbeiten, kann das Geschirr schon mal ein paar Tage stehen bleiben. Ich bin schon bedacht darauf, es schon vorher gut abzuwaschen und auch einzuweichen, so dass nichts anpappt. Trotzdem klappt das natürlich nicht immer, wenn dann meine bessere Hälfte nichts abspült… Und so pappt dann trotzdem mal was an. Das sollte das Spülmittel dann auch hinbekommen. Zudem muss ich mir die Hände auf der Arbeit sehr oft waschen, das bedeuet, dass es auch schonender sein sollte. Wie gesagt nutze ich Fairy dank den immer wiederkehrenden Coupons ganz gerne. Daher kann ich auch aus längerer Sicht etwas zu der „Pflege“ sagen. Trotz Phenoxyethanol ist Fairy nämlich durchaus gut, d.h. die Hände sind nach ausgiebigem Spülen kaum angegriffen, auch wenn es direkt danach schon etwas spannt. Es gibt sicherlich pflegendere Mittel, aber ich habe schon viele schlechtere Produkte gehabt, die nach nur einem Spülgang die Hände rissig gemacht haben. Bei Fairy stimmt das Verhältnis Spülergebnis und Hautverträglichkeit. Trotzdem ich Allergikerin bin, habe ich keinen Ausschlag oder unverhältnismäßig trockene Haut bekommen. Zudem ist das Spülmittel sehr ergiebig und man bekommt viel mit einem einzigen Tropfen gespült.

Ich spüle in einer Wanne mit einem Spültuch, Schwämme mag ich nicht so gerne. Auch mag ich es nicht, wenn das Wasser kalt ist, auch wenn Fairy dann trotzdem noch gut spült.

Der Geruch ist sehr dezent und bleibt vor allem nicht auf dem Geschirr. Zwar ein bisschen künstlich und leicht nach Klebstoff, aber etwas frischer im Wasser und vor allem nicht lange. Das Geschirr wird sauber und auch alles wird gelöst und zu bereinigende Flecken entfernt. Am Endergebnis habe ich eigentlich noch nie was auszusetzen gehabt.

Die Schaumbildung kann bei zu hoher Dosierung echt zu hoch sein. Es ist zwar sehr fluffiger Schaum, aber wie in der Kosmetik gilt auch hier: Je mehr Schaum, desto mehr trocknet es aus. Für die Hände ist also weniger Schaum besser, auch wenn ich schon gerne ein bisschen Schaum zum Spülen habe. Lange hält der Schaum bei Fairy auch nicht wirklich, zumindest wenn man nicht überdosiert hat. Ein Tropfen reicht aber so oder so – zur ersten Schaumbildung und zum generellen Spülen.

Was etwas stört ist die Kappe. Diese ist zum Dosieren nämlich nicht wirklich ideal und verschmiert schon beim ersten Nutzen. Nach mehrmaliger Anwendung ist schon der ganze Bereich um die Kappe voll. Da könnte durchaus noch etwas verbessert werden, aber vielleicht drücke ich es auch falsch raus.^^

Fazit: Fairy nutze ich schon länger und werde dies auch weiterhin tun – trotz der Inhaltsstoffe, weswegen ich es für Allergiker nur eingeschränkt empfehlen kann. Spülergebnis, Ergiebigkeit, Geruch – allesamt eine überzeugende Leistung. Preislich finde ich es auch okay, durch die üblichen Coupons bekommt man es oft sehr günstig. Einzig die Inhaltsstoffe sollte man doch etwas überdenken und vor allem Phenoxyethanol entfernen. Ansonsten bin ich sehr zufrieden und kann es für alle Nicht-Allergiker 100% empfehlen!

Mehr zum Test kann natürlich wie üblich auf dem dazugehörigen Blog nachgelesen werden.

For Me: Pantene Pro-V Youth Protect 7 Shampoo, Spülung und BB Crème

For Me suchte 10.000 Tester für die erste Anti-Ageing-Pflege für das Haar von Pantene – und ich bin einer davon. Ich nutze Pantene Pro-V trotz des Preises und den weniger schönen Inhaltsstoffen schon lange, da mein Haar damit am besten aussieht und es tatsächlich gut gepflegt wird. Dank einem Produkttest konnte ich nämlich sechs Sorten Pantene-Shampoos testen, siehe das Endfazit hier auf meinem alten Blog. Generell habe ich langes, normaldickes, schnell fettendes Haar, das durch Pantene aber schön glänzt und gestärkt aussieht. Das Shampoo, mit dem ich das beste Ergebnis bei  mir erziele, ist das Volumen Pur. Generell nutze ich nur Shampoo und Haarlack, sehr selten eine Spülung. Masken o.ä. zum Bespiel gar nicht. Für das Projekt erhielt jeder Tester ein schönes Paket mit Shampoo, Pflegespülung und BB Crème für sich und vielen Infos und Proben zum Weitergeben:

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Die Produkte habe ich nun schon einige Zeit benutzt und kann nun meinen Eindruck widergeben. Zuerst habe ich das Shampoo zwei Tage alleine benutzt, danach zwei Tage zusätzlich die Spülung und dann noch ab und an die BB Crème, damit ich einen eventuellen Unterschied feststellen konnte. Die Spülung nutze ich nun nach Bedarf, also nicht bei jeder Haarwäsche. Generell ist alles gut verträglich, auch wenn die Inhaltsstoffe jetzt nicht der Brüller sind. Da der Stoff Phenoxyethanol aber nicht enthalten ist, vertrage ich es auf jeden Fall besser. Der Geruch ist bei allen sehr stark und nicht unbedingt angenehm, weil es sehr künstlich riecht – das Unangenehme an diesem Duft verfliegt aber und riecht nach dem Waschen für andere frisch und gepflegt. Es riecht ähnlich wie etwa Volumen Pur, aber doch so anders, dass ich von meinem Freund auf den veränderten Geruch angesprochen wurde. Der Duft hält sich also ziemlich lange und ist nicht nur beim Waschen stark. Auch wird er durch Haarspray kaum überdeckt. Man selber riecht es nicht mehr so stark aufgrund der Gewöhnung, für andere riecht es aber sehr lange sehr frisch. Von der Ergiebigkeit würde ich sagen, dass es sich im Rahmen hält. Auch eine kleine Menge schäumt sehr gut auf. Wenn man zu viel benutzt, liegt es meist an der Flasche. Es kommt nämlich recht viel auf einmal heraus – eine sauber dosierbare Öffnung habe ich mir bei Pantene eh schon länger gewünscht. Ich wasche mir die Haare grundsätzlich zweimal, deswegen ist das Shampoo bei einer schlechten Dosierung immer schnell leer. Da ich eine Spülung nicht bei jeder Wäsche verwende und dann auch nur einmal einen Klecks, hält das natürlich länger. Zu der BB Crème kann ich nichts sagen, da ich so etwas generell nicht benutze und bei der Youth Protect 7 noch ein wenig am Rumprobieren bin. Ich würde aber schon sagen, dass man generell weniger von allem nehmen kann als empfohlen, auch mit langen Haaren. Das ist dann aber auch wieder Empfindungssache und nicht nur jeder Mensch, sondern auch jedes Haar ist anders.

Ausserdem möchte ich noch kurz etwas zu der Verpackung sagen, also zu den Flaschen. Das Shampoo steht aufrecht, während die Spülung auf dem Kopf steht, also mit der Öffnung nach unten. Das finde ich generell okay, damit man auf den ersten Blick erkennen kann, was man da vor sich hat. Eine solche Unterscheidung machen mittlerweile ja auch schon sehr viele Marken. Wegen der schlecht dosierbaren Öffnung habe ich ja schon gejammert, auch ist das Öffnen selber nicht immer leicht. Das Aussehen ist sehr schlicht, was ich als sehr angenehm empfinde. Die Form passt gut in die Hand und man erkennt sofort, dass es Pantene ist. Eine deutlichere Hervorhebung, welche Sorte man denn da gerade in der Hand hält, fände ich jedoch besser.

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Das Produktversprechen:

YOUTH PROTECT 7: Erhalten Sie 7 Zeichen von jugendlichem Haar: Kraft, Fülle, Glanz, Geschmeidigkeit, Feuchtigkeit, reparierte Haarschäden, widerstandsfähige Haarspitzen.

Das Pantene Pro-V Anti-Ageing System mit Shampoo, Pflegespülung und Intensivkur bewahrt das jugendliche Aussehen Ihres Haars – für kräftiges, volles und glänzendes Haar.

 

SHAMPOO (250ml – 3,69€)

ShampooIS

Anwendung: „In das nasse Haar einmassieren und aufschäumen. Gut ausspülen.“

Schon mit einem kleinen Klecks kann man das Shampoo gut aufschäumen und im Haar einmassieren. Aufmachung der Verpackung, Konsistenz sowie Geruch erinnern mich an mein Volumen Pur-Shampoo. Anfangs hat sich das Haar beim Waschen etwas strohiger angefühlt als bei meinem bisherigen Shampoo. Dies ist mittlerweile deutlich besser geworden, jedoch empfinde ich es immer noch als strohiger und die Weichheit während des Waschens erreiche ich erst durch die Spülung. Nachdem aber das Shampoo ausgewaschen wurde, fühlt sich das Haar trotzdem äußerst weich und fein an – und dieses Gefühl bleibt bis zur nächsten Haarwäsche. So nach und nach merkt man, dass mein Haar noch viel besser aussieht aussieht als vorher, vor allem an den Spitzen. Dadurch liegt es etwas anders, etwas fülliger, und es sieht gesünder aus. Der Glanz ist geblieben und hat sich meiner Meinung sogar etwas verstärkt – selbst meine Haarfarbe schimmert und leuchtet verstärkt. Das Haar ist zudem nicht fettiger oder schuppiger geworden und erfüllt seinen Zweck zu meiner Zufriedenheit.

Empfehlung? JA! Es ist dem Volumen Pur-Shampoo nicht unähnlich, scheint aber den Spitzen mehr Pflege zu geben und das Aussehen positiv zu beeinflussen.

SPÜLUNG (200ml – 3,69€)

SpülungIS

Anwendung: „In die Längen Ihres Haares geben und bis zum Haaransatz einmassieren. Gründlich ausspülen.“

Wie erwähnt nutze ich kaum Spülungen, deswegen ist da meine Meinung generell etwas zwiegespalten. Während und nach dem „Spülen“ fühlt sich das Haar aber unglaublich weich und geschmeidig an, als hätte man gerade ein Stück Seide in der Hand. Das Gefühl ist echt toll. Das Haar lässt sich etwas leichter kämmen und behält die Geschmeidigkeit vor, während und auch nach dem Föhnen bei. Auch mit Haarspray ist es immer noch sehr weich. Wie es bei anderen Styling-Methoden ist, kann ich leider nicht sagen. Auch habe ich das Gefühl, dass der Frizz etwas weniger geworden ist, zumindest vor dem Föhnen. Wichtig ist, die Spülung gut auszuwaschen, damit das Haar nicht kletschig wird. Dies ist etwas schwieriger, da man durch diese entstehende Geschmeidigkeit nicht unterscheiden kann, ob noch Pflegespülungsreste im Haar sind oder nicht. Auch ist das Einmassieren aus eben jenen Gründen schwieriger. Nach dem Nutzen der Spülung finde ich aber, dass mein Haar noch viel besser aussieht, vor allem an den Spitzen. Die Weichheit hält sich auf jeden Fall, auch wenn man sich zwei, drei Tage mal nicht die Haar wäscht.

Empfehlung? Durch die bessere Kämmbarkeit und tolle Geschmeidigkeit JA, aber ich z.B. werde es sicherlich nicht bei jeder Wäsche nutzen.

BB CRÈME (145ml – 6,79€)

BBCremeIS

Anwendung: a) „In feuchtem Haar: 1-2 Pumpstöße auf den Handflächen verteilen und von den mittleren Längen bis in die Spitzen einmassieren. Nicht ausspülen. Danach wie gewohnt stylen.“ b) „In trockenem Haar: Einen zuzsätzlichen Pumpstoß verwenden.“

Zwei Pumpstöße mögen zwar nicht viel erscheinen, aber ich empfand es schon als sehr viel trotz meinem langen Haar. Die Ergiebigkeit ist daher besser als erwartet. Die etwas flüssigere Konsistenz lässt sich zwar gut verteilen, wenn man nicht aufpasst wirken die Spitzen aber nachher kletschig. Die Dauer des Föhnens verlängert sich nicht. Es ins trockene Haar einzumassieren mag ich eher nicht, dafür finde ich die Creme auch zu flüssig. Bei Leuten mit starken Problemen in den Spitzen könnte dies aber eine nette Pflege für zwischendurch sein. Das Ergebnis ist allerdings, dass ich eigentlich kein Ergebnis sehe. Da ist nichts, was nicht auch die Spülung oder gar das Shampoo hinbekommt. Der Duft ist ähnlich wie Shampoo und Spülung. Die Creme kann täglich verwendet werden, aber das finde ich ehrlich gesagt zuviel Pflege auf einmal.

Empfehlung? Nicht wirklich, wobei ich dazu sagen muss, dass das halt einfach nicht mein Ding ist. Ich habe nicht das Gefühl, dass es hilft und den Preis würde ich eh nie dafür zahlen. Vielleicht braucht mein Haar auch einfach nicht so viel Pflege…

 

Fazit: Ich probiere zwar gerne neue Produkte aus, aber trotzdem war ich doch sehr skeptisch, ob diese neue Serie überhaupt an mein bisheriges Pantene-Produkt rankommt. Und ich muss zugeben: Ja, das tut es! Das Haar sieht immer noch gesund, gestärkt und vor allem glänzend aus. Dazu pflegt diese Serie die Spitzen schon nach den ersten Wäschen sichtbar und das Haar ist insgesamt weniger strohig. Das Shampoo ist dem Volumen Pur sehr ähnlich. Mit der Spülung wird das Haar besser kämmbar und nochmal einen Ticken weicher. Die BB Crème mag zwar dem ein oder anderen bessere Spitzen zaubern, mir liegt diese Pflege jedoch nicht. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden und wenn es das Shampoo auch in der 500ml-Vorteilspackung gibt, werde ich definitv wechseln und vielleicht auch mal öfters die passende Spülung kaufen. Besonders im (Noch-)Winter kann diese Serie gegen Heizungsluft, Mützen oder Kälte schützen, was mir tatsächlich schon aufgefallen ist. Zwar hilt es nicht gegen fliegende Haare, aber sie sind weniger störrisch und ausgetrocknet.

Und wie sieht es mit den Versprechen aus? Kraft ist da, Fülle in Maßen auch, Glanz auf jeden Fall, ebenso wie Geschmeidigkeit und Feuchtigkeit, repariert offensichtlich Haarschäden und widerstandsfähige Haarspitzen. Demnach scheint die 7-in-1-Anti-Ageing-Serie ihre Versprechen durchaus zu erfüllen! Das Haar sieht auf jeden Fall jugendlich gestärkt aus.

Vielen Dank an For Me und Pantene für den pflegeleichten Test!

For Me: Oral-B Black 7000

For Me hatte mal wieder zum Produkttest aufgerufen und diesem Ruf bin ich gerne nachgekommen, denn es ging um eine neue elektrische Zahnbürste von Oral-B. Ich durfte für Trnd schon mal die Professional Care 3000 testen, aber nachdem der Akku ziemlich schnell ziemlich mies wurde, bin ich auf eine neue, immer noch gute Oral-B umgestiegen, die aber deutlich schlechter als Ihr Vorgänger ist (Professional Care 550). Deswegen war ich umso erfreuter, dass meine Bewerbung bei For Me erfolgreich war und ich nun das aktuelle Modell Professional Care Black 7000 testen darf. Die UVP liegt dabei bei erstaunlichen 250€, was bei mir schon einen kleinen Herzinfarkt ausgelöst hat. Zum ausgiebigen Testen erhielten die Mitstreiter ein liebevoll vollgepacktes Paket:

Oral-B1

Neben Produkttester-Materialien gab es noch die blend-a-med Pro-Expert-Zahnpasta und Oral-B Pro-Expert-Zahnseide dazu, da werde ich vielleicht noch demnächst extra was zu schreiben.

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Als erstes fällt mal auf, wie dick der Karton zur Zahnbürste ist. Und das muss er auch sein, denn es befindet sich schön viel Zubehör im Paket:

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Der Inhalt liest sich wie folgt:

  • Handstück
  • aufgesetzte Aufsteckbürste (Tiefen-Reinigung)
  • vier eingepackte Ersatz-Aufsteckbürsten (2x Tiefen-Reinigung, 1x Sensitive, 1x 3D White)
  • Ladeteil
  • Aufbewahrungsbox mit Deckel
  • SmartGuide inkl. Wandbefestigung, Halterung, Klebeband, Batterien und Ersatzbatterien
  • Reiseetui
  • Reisetäschchen für das Ladeteil
  • Gebrauchsanweisung
  • Karte für 1 Jahr längere Garantie

Also jetzt mal abgesehen davon, dass ich bei dem Preis viel Zubehör erwarte: Top Zusammenstellung!

Mit der neuen Oral-B Professional Care BLACK 7000 setzt Oral-B neue Standards in der Mundpflege. Die beste elektrische Zahnbürste von Oral-B entfernt bis zu 100% mehr Plaque im Vergleich zu einer herkömmlichen Handzahnbürste. Mit 40.000 Pulsationen und 8.800 Rotationen pro Minute sorgt die Professional Care BLACK 7000 dank 3D-Reinigungstechnologie für eine effiziente und wirksame Reinigung. Der drahtlose SmartGuide – eine externes Display – unterstützt Sie außerdem bei der nachhaltigen Optimierung Ihrer Putzgewohnheiten. Mit ihrem Premium-Reiseetui und einer extra Tasche für die Ladestation lässt sich die Professional Care BLACK 7000 auch ideal mit auf Reisen nehmen.

Bevor ich aber irgendwas testen wollte, hieß es erstmal aufladen. In der Beschreibung stand, dass es bis zu 24 Stunden dauern könnte. Und da habe ich erstmal gestaunt, aber noch so gedacht: „Ja, ja, wird schon schneller gehen.“ Von wegen! Fast exakt 24 Stunden hat die Bürste für ihre erste Ladung gebraucht! Finde ich ehrlich gesagt viel zu viel. Aber auf den Akku gehe ich später noch etwas genauer ein…

Oral-B7

Okay, für den ersten Eindruck drückt man natürlich die Bürste an, ohne sich die Zähne putzen zu wollen, um sich das Ganze mal anzuhören. Schaut Euch mal das Video an und dreht die Lautstärke auf. Es ist zwar nicht in der allerbesten Qualität, aber für den ersten schnellen Eindruck und Ton-Einschätzung reicht es:

 

Da dies ein sehr langer Bericht wird, möchte ich Euch mit passenden Überschriften den Überblick erleichtern. Wichtige Begriffe sind im Text auch nochmal hervorgehoben.

Der optische Eindruck

Allgemein finde ich die Bürste optisch sehr ansprechend. Schwarz/silber hat auf jeden Fall was und sticht gleich hervor. Zudem lassen sich so doch bestimmt andere Farben herstellen. Wie wäre es mit lila oder tollen Pastellfarben? Da sind mittlerweile ja keine Grenzen gesetzt. Dann leuchtet sie noch so wundervoll blau beim Benutzen. Das finde ich echt stylisch! Unabhängig von der Farbe oder den Lichteffekten ist mir aber sofort aufgefallen, dass die Bürste dicker und schwerer als meine vorherige Professional Care 550 ist. Sie liegt zwar trotzdem gut in der Hand, aber der Unterschied ist schon recht groß und kleinere Kinder, sowie ältere Menschen dürften damit ihre Probleme haben. Mir selbst ist das jetzt nicht unangenehm und mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, aber auffällig ist es allemal.

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Das Putzen allgemein

Da ich kein Neuling mehr bezüglich elektrischer Zahnbürsten bin, verweise ich mal auf meinen alten trnd-Beitrag, bei dem Ihr mich als Neuling sprechen hört. Hier könnt Ihr meine ersten Schritte und Auffälligkeiten als Neuling nachlesen. Das Folgende ist also aus der Sicht eines elektrischen-Zahnbürsten-Nutzers geschrieben, deswegen habe ich mich da schon an bestimmte Dinge gewöhnt, wie z.B. die kleinen, runden Bürstenköpfe, und werde sie nicht nochmal extra erwähnen.

Da der Tiefen-Reinigungs-Aufsatz draufgesteckt hat, habe ich diesen zum Ausprobieren genommen. Diesen kannte ich noch gar nicht, ebenso die Tiefen-Reinigungs-Stufe war mir neu – und mit beidem habe ich mein Black 7000-Erlebnis angefangen. Ich muss sagen: Wow, noch besserer Effekt als ich je bei einer elektrischen Zahnbürste hatte! Es hat sich anders, intensiver angefühlt, so als säße ich gerade beim Zahnarzt. Beim ersten Mal hat es noch etwas gezwackt, aber schon beim zweiten Mal habe ich davon nichts mehr gespürt gehabt. Generell habe ich kein Zahnfleischbluten bekommen, aber ich benutze ja schon einige Jahre eine elektrische Zahnbürste, deswegen war das auch von vorneherein unwahrscheinlich. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich früher eher selten Zahnfleischbluten hatte und es auch nicht bei den ersten Malen mit einer elektrischen Bürste zu Blutungen gekommen ist. Aber da ist sicherlich jeder unterschiedlich. Die Sensitiv-, Reinigen- und eventuell Polieren-Stufen sollten für jeden, der bereits eine elektrische Zahnbürste benutzt, keine Neuerung darstellen, alle anderen Programme schon. An diese gewöhnt man sich aber ganz schnell und man mag fast gar nicht mehr aufhören zu putzen. Die Andruckkontrolle ist für mich selber eher uninteressant, denn diese hat bei mir noch nie angeschlagen, auch früher nicht. Ich putze meine Beißerchen also wohl mit der genau richtigen Stärke. Ich kenne jedoch durchaus Leute, bei denen diese Kontrolle von Nöten wäre, weil sie einfach viel zu fest die Zähne schrubben. Ich habe zum Testen natürlich auch mal fest zugedrückt und bin erstaunt, wie stark man eigentlich überhaupt drücken muss, dass die Kontrolleuchte angeht. Kein Wunder, dass man bei so einem Druck Bürste und Zahnfleisch kaputt macht! Bei der Option „Zungenreinigung“ ist die Andruckkontrolle natürlich abgeschaltet, wobei ich nicht glaube dass ich da so stark drücke…

Die Tasten sind sehr gut und leicht zu drücken und die Bürste reagiert gut. Sie funktioniert auch einwandfrei ohne Macken. Den Knopf zum Umschalten der Reinigungsmodi und den An-/Aus-Knopf finde ich allerdings etwas zu weit auseinander. Ich halte meine Hand immer so, dass der An-/Aus-Knopf perfekt am Daumen liegt. Als Gewohnheitstier drücke ich also sehr oft auf diesen Knopf, auch wenn ich eigentlich durch die Programme schalten will. Und andersrum, wenn ich das letzte Programm geschaltet habe, will ich die Bürste ausschalten und drücke dann doch die Programm-Taste. Zum Anderspositionieren muss ich auch oft die zweite Hand zu Hilfe nehmen. Ist ein wenig nervig, aber alles Übungssache. Ist ein bißchen kompliziert zu erklären, aber ich hoffe Ihr versteht, was ich meine. Fakt ist aber, dass meine Hand am besten zum An-/Aus-Knopf positioniert ist und der Programm-Knopf zu weit weg von dieser Position ist und es auch unbequem ist, zu dieser Position zu wechseln. Wenn man diese Knöpfe näher zusammenbringen könnte, wäre das echt eine deutliche Verbesserung!

Was dann aber doch etwas stört, ist die Lautstärke. Ich bin ja schon einiges gewohnt durch elektrische Zahnbürsten oder die Philips VisaPure, die Black 7000 hat aber wie ich finde so einen dunklen Unterton, der die Gesamtlautstärke etwas hebt. Generell fände ich es toll, wenn es elektrische Zahnbürsten mit geringer Lautstärke gäbe…

Professional Timer: Im 30-Sekunden-Takt (oder 45 Sekunden bei Tiefenreinigung) ertönt ein piependes Geräusch und die Bürste stockt für einen Moment, damit man weiß, dass man nun den Quadranten wechseln sollte. Vom ersten zum zweiten Quadranten piepst es einmal, vom zweiten in den dritten zweimal, vom dritten in den vierten dreimal und am Ende viermal. Natürlich kann man dann trotzdem weiter putzen und dann piept es im 30-Sekunden-Takt auch nur noch einmal. Das Piepen stört mich nicht, aber das Stocken mag ich überhaupt nicht und hätte eigentlich lieber, dass die Bürste ganz normal weiter rotiert. Sollte die Bürste zwischenzeitlich ausgeschaltet werden, speichern beide Timer die angefangene Putzzeit, solange die Unterbrechung nicht länger als 30 Sekunden dauert.

Die Aufsteckbürsten sind leicht zu wechseln. Abziehen und draufstecken passieren ohne große Kraftaufwand und und trotzdem sitzen sie perfekt ohne abzufliegen. Auch die Vielfalt ist überzeugend, da sollte für jeden was dabei sein: Tiefenreinigung, Sensitive, 3D White, Precision Clean (die habe ich sonst verwendet) und TriZone.

Das Putz-Ergebnis spricht jedenfalls für sich: Die Zähne fühlen sich glatt und gereinigt an. Ich habe das Gefühl, dass der Tiefen-Reinigungs-Aufsatz viel mehr in die Zahn-Zwischenräume geht und ich mich so noch sauberer fühle. Das Versprechen „entfernt 100% mehr Plaque als eine herkömmliche Handzahnbürste“ mag ich gerne bestätigen, denn es fühlt sich nicht nur so an, man sieht auch keinen Belag mehr auf den Zähnen. Ausserdem wurde mir gesagt, dass meine Zähne heller/weißer geworden sind. Und das schon nach wenigen Tagen! Und dieses auch trotz täglichem Kaffee- und Tee-Konsum!

Reinigungsstufen

Es gibt insgesamt sieben Reinigungsstufen:

  • Reinigen: Gründliche Reinigung für den täglichen Gebrauch

Das ist eigentlich so eine Standardstufe, wie sie auch bei meinen vorherigen Bürsten automatisch eingestellt waren

  • Tiefenreinigung: Besonders gründliche Reinigung mit verlängerter Putzzeit von 45 Sekunden pro Kieferquadrant (Gesamtputzzeit von 3 Minuten)

Zusammen mit der Tiefen-Reinigungs-Aufsteckbürste ein wahrer Putztraum. Es ist intensiv und man fühlt sich danach sauberer als mit anderen Programmen.

  • Sensitiv: Sanfte und gründliche Reinigung für empfindliche Bereiche

Als ich das zum ersten Mal benutzt habe, habe ich gedacht, mein Akku geht leer, so langsam hat sich das angefühlt. Jemand, der noch nie eine elektrische Zahnbürste benutzt hat, sollte zur Eingewöhnung am besten mit diesem Programm anfangen, mir persönlich ist das Ganze zu langsam und zu sanft.

  • Aufhellen: Polieren und natürliches Aufhellen für gelegentlichen oder täglichen Gebrauch

Auch ohne dies zu nutzen, haben sich meine Zähne etwas aufgehellt. Jetzt, wo ich es regelmäßig nutze, sogar auffällig.

  • Massage: Sanfte Massage des Zahnfleischs

Früher habe ich das Zahnfleisch gleich mit dem normalen Putzschritt mitmassiert. Jetzt mache ich das eher extra hiermit und es fühlt sich sehr gut an. Das Zahnfleisch wird sanft massiert und es wird nicht gereizt.

  • Zungenreinigung: Für die gelegentliche oder tägliche Zungenreinigung

Die Zungenreinigung an sich ist sicherlich gewöhnungsbedürftig. Ich erinnere mich noch an meine ersten Versuche, wo ich doch sehr würgen musste. Mittlerweile habe ich da aber überhaupt keine Probleme mit. Nach 1-2 mal hat man das drin. Ist halt am Anfang eine Überwindung, die sich aber lohnt, da man sich viel reiner fühlt. Das Streichen der Bürste auf der Zunge ist sehr angenehm.

Ich habe es mir mittlerweile angewöhnt in folgender Reihenfolge zu putzen: Meist fange ich mit der Tiefenreinigung an (seltenst auch mal das normale Reinigen), nutze danach mindestens 30 Sekunden das Aufhellen, massiere etwa 30 Sekunden das Zahnfleisch und reinige dann noch die Zunge für etwa 10 Sekunden. Die Empfehlung für die Zungenreinigung ist zwar 20 Sekunden, aber das ist mir dann doch zu lang. Generell reinigen natürlich alle Programme recht gut, da muss jeder selber schauen, womit er am besten zurecht kommt. Ich meine aber, dass bei der Tiefenreinigung in Kombination mit der Tiefen-Reinigungs-Bürste das Ergebnis am besten ist – und zwar so, wie ich es von noch keiner elektrischen Zahnbürste bisher kenne!

Dass die Programme sich anderes drehen und auch anders klingen, könnt ihr nochmal gut in diesem Video sehen bzw. hören:

Akku

Die Akkuleistung ist ein heiß diskutiertes Thema, auch auf dem Produkttestblog. Fakt ist: Für ein so hochwertiges Produkt geht diese Akkuleistung schon mal gar nicht! Erstmal satte 24 Stunden laden, dann nach keiner Woche muss wieder für 24 Stunden geladen werden… Das ist einfach viel zu viel. Zwar entfaltet ein Akku seine volle Leistung erst nach mehrmaligem Aufladen, aber das, was dieser Akku hier bietet, geht für mich gar nicht! Von einem so teuren Produkt erwarte ich sparsamen Verbrauch und bestmögliche Nutzung. Laut meinem Projekthandbuch verfügt die Black 7000 über Oral-B’s langlebigsten Akku – na, dann gute Nacht! Eine 24-Stunden-Akkuladung ist bis jetzt auch das Längste, was mir in dem Bereich je untergekommen ist – in der Regel sonst 12 bis maximal 16 Stunden. Da macht man sich ja schon Sorgen um die Stromrechnung… Das ist auf jeden Fall ein Kriterium, weswegen ich das Produkt nicht kaufen würde!

SmartGuide

Zuerst habe ich ja gedacht, dass ich den SmartGuide gar nicht brauchen würde und das nur so ein unnützes Gimmick ist, aber mittlerweile mag ich es nicht mehr missen! Ich habe den SmartGuide noch nicht irgendwo hingehangen, weil ich einerseits nicht weiß, ob ich die Zahnbürste behalten darf und andererseits geplant wird umzuziehen, da will ich erstmal warten, bis der passende Platz genau fest steht! Er steht aber aufrecht vorm Spiegel. Liegend bringt er fast nicht, weil er am besten was bringt, wenn er sichtbar auf Augenhöhe ist, damit man jederzeit drauf gucken kann. Ich nutze es vor allem, weil man auf ihm sehen kann, in welchem Programm man sich gerade befindet. Ausserdem, um herauszufinden, wie weit ich schon beim Putzen bin. Wenn er gerade nicht genutzt wird, zeigt er die Uhr an, was ebenfalls ganz praktisch ist.

Bei Lieferung ist der SmartGuide im Demo-Modus, aber mit wenigem Knopf drücken ist die Uhrzeit eingestellt. Die Abdeckung lässt sich sehr leicht entfernen, sitzt aber trotzdem bombenfest. Man kann maximal zwei Handstücke mit dem SmartGuide synchronisieren, was ja auch ganz nett ist, falls man mehrere elektrische Zahnbürsten hat. Mein altes Handstück konnte ich nicht anmelden, weil es nun mal eine Bürste mit Sensor sein muss. Wenn man den SmartGuide anpackt, fühlt er sich sehr leicht und billig an, aber er hält, was er verspricht.

Für jedes der Reinigungsstufen wird ein Symbol angezeigt, siehe auch mein kleines Video dazu:

Zusätzlich sieht man da auch den Quadrantenkreis, der nochmal extra anzeigt, wann man zum nächsten Quadranten wechseln soll. Der Smilie innen drin lächelt, wenn die empfohlene Putzzeit erreicht wurde und ist traurig, wenn zu viel Druck asugeübt wurde. Dann erhält man noch für jeden geputzten Kieferquadranten einen Stern. Dank Polieren und Zungenreinigung habe ich eigentlich immer fünf Sterne. Wenn die Batterien vom SmartGuide leer gehen, wird dies auch noch angezeigt. Insgesamt bietet der SmartGuide also viele Hinweise, die ich einfach nicht mehr missen mag.

Reiseetui

Beim Reiseetui habe ich auch erst gedacht, dass ich das nicht nutzen würde, aber nun packe ich da immer das Handstück und die Aufsteckbürste rein, wenn ich zu meinem Freund fahre. Nur das Säckchen für das Ladeteil nutze ich nicht, da hätte ich gerne auch was Stabiles gehabt, vor allem auch gerne in Kombination mit der gesamten Aufbewahrungsbox. Das Etui jedenfalls ist schick schlicht. Ganz toll: Das Innere kann rausgenommen werden und ist spülmaschinenfest! Ich hatte am Anfang zwar Schwierigkeiten, den Deckel aufzubekommen, aber wenn man einmal den Bogen raus hat, geht das ganz einfach. Trotzdem wäre ein Verbesserungsvorschlag, das Öffnen zu erleichtern, z.B. durch einen Knopf o.ä. Das Video zeigt Euch kurz und knapp das Etui und das herausnehmbare Innenleben:

 

Aufbewahrungsbox

Die Aufbewahrungsbox hat mir bei meiner Professional Care 550 echt gefehlt! In vier Fächern kann man Aufsteckbürsten ablegen. Einerseits toll, wenn man das Handstück mit mehreren Personen nutzt, andererseits auch toll, wenn man mehrere Aufsätze für die passenden Modi hat. Ich finde auf jeden Fall, dass die Ladestation dadurch einen viel besseren Halt hat und das Ganze auch schicker aussieht.

Reinigung

Nein, damit meine ich nicht die Reinigung der Beißerchen (das sollte ich dann doch schon mehrfach erörtert haben), sondern die Reinigung des Handstücks und des Zubehörs. Und das ist denkbar einfach, da es kaum Ecken und Kanten gibt und soweit ja alles wasserdicht ist bis auf den Akku. Einfach abwischen, fertig. Das Innenleben des Etuis gibt man dann wahlweise auch noch in die Spülmaschine. Beim Eisenstück, wo man die Aufsteckbürsten draufsetzt, etwas vorsichtig sein, bei meiner alten Zahnbürste rostet es etwas. Allerdings wohl nur, weil ich mich da auch nie drum gekümmert habe und immer die Aufsteckbürste nass draufgelassen habe. Bei der Black 7000 nehme ich die Bürste nach jedem Putzen ab, lege es in die Aufbewahrungsbox und trockne das Handstück.

 

Fazit: Die Zahn-Reinigung ist hervorragend, die Reinigungsmodi reichlich, das Sauberkeitsgefühl unvergleich, das Zubehör reichhaltig und das Design einzigartig. So macht Zähne putzen mehr als Spaß und ich würde die Black 7000 ohne Vorbehalte empfehlen, wenn… Ja, wenn nicht zwei entscheidende Dinge dagegen sprechen würden: 1. die besprochene schlechte Akkuleistung und 2. die Kosten. Und damit meine ich nicht nur den Anschaffungspreis von 250€, den ich NIEMALS für eine Zahnbürste ausgeben würde. Ferner meine ich noch die Folgekosten in Form von Strom (dank schlechter Akkuleistung höher) und Nachkauf von Aufsteckbürsten. Putzt dann nicht nur eine Person, sondern gleich die ganze Familie mit der Zahnbürste, ist das echt viel Geld, was da ausgegeben wird. Wer jetzt so viel Geld hat, dem kann ich guten Gewissens sagen, dass er das Geld auch gut investiert. Vielleicht können auch mehrere Leute zusammenlegen, um es zu verschenken? Wie dem auch sei, ich glaube, die Kaufkraft wäre viel höher, wenn auch die Preise geringer wären. Ich wurde gefragt, was ich denn bereit wäre maximal für die Bürste auszugeben. Schwierig! Ich denke mal so um die 100€ bis allerallerallerhöchstens 150€ – und da müsste dann auch erst abgewogen werden, ob das Geld gerade dafür da ist.

Die Zahnbürste gibt es übrigens auch noch in der TriZone-Variante. Den TriZone-Aufsatz kann man aber auch mit dieser Variante nutzen!

So, ich hoffe, ich habe hiermit all Eure Fragen beantwortet. Falls nicht, schreibt mir gerne einen Kommentar mit dem, was Euch noch fehlt oder bewegt. Ich danke auf jeden Fall For Me und Oral-B ganz herzlich für den tollen Test!