Archiv der Kategorie: Sonstiges

Henkel-Lifetimes: WC Frisch Kraft-Aktiv Pure White

Über Henkel-Lifetimes durfte ich das WC Frisch Kraft-Aktiv Pure White testen. Wir benutzen eigentlich eine Gel-Variante einer Billigmarke und ich hatte bisher eher bescheidene Erfahrungen mit solchen Einhängern gemacht. Zum Testen habe ich eine Original-Packung bekommen:

Schon beim Öffnen des Paketes kam mir ein beißender, chemischer Reinigungsgeruch entgegen, den ich schon da als sehr unangenehm empfunden habe. Es riecht weder „weiß“ noch frisch noch nach Pfefferminze… Entschuldigung, ich meine natürlich neudeutsch Peppermint. Selbst durch die Umverpackung riecht man es. Das wäre mir echt peinlich, wenn das jemand auf meinem Klo riechen würde!

Die Mischung ist natürlich reizend und ganz und gar nicht natürlich. Da kann man sich wohl besser selber etwas mischen, was besser duftet und besser für die Umwelt ist.

Das Einhängen ist bei solchen Produkten einfach gehalten und schwupps hängt es am Klo.

Die Kügelchen sind nicht nachfüllbar und daher noch weniger nachhaltiger als sie eh schon sind. Wer auf Natürlich- und Nachhaltigkeit achtet, wird bei so was aber sowieso nicht zugreifen. Schade, dass die WC-Hänger auch immer aus Plastik sind.

Nach dem Spülen gibt es einen leichten Schaum, der meiner Meinung nach aber recht schnell wieder verflogen ist.

Beim Spülen werden die Kugeln gut erfasst. Das Reinigungsergebnis ist gut, ich kann da nichts Negatives sagen. Was halt wirklich sehr schrecklich ist, ist der „Duft“ – so extremst nach Reiniger riechend, das es unangenehm ist. Ich habe zwischenzeitlich überlegt, es zu entfernen, aber da ich es nicht verschwenden möchte, wird bis zum bitteren Ende durchgehalten.

Fazit: Also nee, dieser „Duft“ – einfach nur grausig! Chemie lässt grüßen – kann ich nicht empfehlen! Von Handhabung und Reinigungsergebnis her ist es besser. Wer aber auf Natürlich- und Nachhaltigkeit setzt, sollte solche Einhänger generell meiden. Ich kann keine Kaufempfehlung geben.

Das Produkt durfte ich für Henkel-Lifetimes kostenlos testen – dies beeinflusst meine Meinung aber wie üblich nicht.
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Das Erste zeigt „Terror – Ihr Urteil“ von Ferdinand von Schirach (Sponsored Post)

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Am 17.10.2106 um 20:15 Uhr zeigt die ARD einen einzigartigen Film, dessen Ende die Zuschauer bestimmen. Es handelt sich um „Terror – Ihr Urteil“ und der Titel zeigt schon, wie aktuell und brisant das Thema ist.

Darf man 164 Menschen töten, um 70.000 zu retten? Dies ist die Frage, über die das Gericht und der Zuschauer selbst entscheiden muss.

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Heldentat oder Verbrechen? Schuldig oder nicht schuldig? Der mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller und Jurist Ferdinand von Schirach entwirft in „Terror – Ihr Urteil“ ein Gedankenexperiment als erschreckend aktuelles Gerichtsdrama.

Das Gericht steht vor einer schweren Entscheidung. Durfte der Kampfpilot Lars Koch eine Lufthansa-Maschine abschießen, um zu verhindern, dass ein Terrorist das Flugzeug auf die vollbesetzte Allianz Arena stürzen lässt? Weil es keinen Befehl gab und er sich eigenmächtig über geltendes Recht hinwegsetzte, muss sich der 31-Jährige jetzt verantworten. Für den Familienvater ist klar, dass er als Soldat im Kampf gegen den Terrorismus nicht anders handeln konnte. Doch ist Lars Koch ein Held oder ein Mörder? Darüber verhandelt die große Strafkammer des Schwurgerichts Berlin.

Je nachdem wie sich der Zuschauer am Ende entscheidet, wird nach der Abstimmung das passende Ende eingespielt. Also entweder gibt es den Freispruch oder eine Verurteilung.
Nach der Ausstrahlung des Urteils wird das Thema kontrovers bei Frank Plasbergs Sendung „hart aber fair“ mit diversen Juristen und Studiogästen diskutiert. Interessant dürfte dabei sein, welches Ergebnis rauskommt und wie damit umgegangen wird. Die ethischen und juristischen Grundlagen werden in einer Expertenrunde dabei genau beleuchtet.

Ich durfte mir den Film schon exklusiv vorab anschauen. Zwar ohne Urteilsverkündung, aber den kompletten Hauptfilm. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht jedermanns Sache sein wird. Es ist kein regulärer Film. Zum Einen spielt es tatsächlich nur im Gerichtssaal. Die „Tat“ selber sieht man nie. Zum Anderen wird viel geredet und die vierte Wand wird durchbrochen, d.h. der Zuschauer wird direkt angesprochen. Man fühlt sich „mittendrin, statt nur dabei“ und wohnt tatsächlich einer Gerichtsverhandlung bei. Dazu finde ich den Gerichtssaal wirklich beklemmend und die Kameraeinstellungen dazu beeindruckend. Man betrachtet das Ganze aber schon mit anderen Augen, weil man eben weiß, dass man ein Urteil fällen soll. Ich finde es unglaublich interessant, aber es ist kein Film, den man sich öfters anschauen kann. Aber ein Experiment ist es und dazu noch ein gutes. Denn wie ist denn eigentlich die Rechtslage? Wie steht man selbst dazu? Wie hätte man gehandelt? Ist denn alles so einfach? Was wäre, wenn…

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Die Darsteller:

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  • Florian David Fitz (Männerherzen, Vincent will Meer) in der Hauptrolle als Angeklagter Major Lars Koch
  • Martina Gedeck (Das Leben der Anderen, Die Wand) als Staatsanwältin Nelson
  • Lars Eidinger (Hell, Polizeiruf 110) als Verteidiger Biegler
  • Burghart Klaußner (Der Vorleser, Bridge of Spies) als Vorsitzender Richter

Die Regie übernahm Lars Kraume (Tatort, Viktor Vogel)

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Mehr zum Film und alles drumherum findet Ihr auf der Seite der ARD: daserste.de/terror

Fazit: Erstmal muss ich sagen, dass ich deutsche Produktionen eigentlich gar nicht so toll finde. Trotzdem ich ein „Film-Freak“ bin, gefallen mir eher US-Filme. Regie und Kameraführung finde ich hier aber sehr nahe an US-Vorbildern. Die Bilder sind beklemmend und nah am Geschehen. Es erinnert teilweise eher an ein Computerspiel als an einen Film. Wirklich gut gemacht. Dazu kommt natürlich das moralische Dilemma. Wie würde man selbst reagieren? Gibt es ein richtig oder falsch? Ein hervorragendes deutsches Experiment mit kontroverser Fragestellung. Ich kann es nur empfehlen, es zu schauen! Und schön abstimmen am Schluss, denn wie würdest DU Dich entscheiden? Auch die Diskussion bei „hart aber fair“ dürfte interessant werden…

Übrigens: Schon vor der TV-Ausstrahlung gibt es den Film am 14.10. in 100 ausgewählten Kinos zu sehen. Auch da entscheiden die Zuschauer über das Ende!

Wer sein eigenes Urteil fällen will, der findet hier die Links zur multimedialen Abstimmung:

http://www.daserste.de/hartaberfair
https://www.facebook.com/hartaberfairARD
https://twitter.com/hartaberfair

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Avery Zweckform Qualitäts-Test Living und emsa

Heute kann ich Euch wieder etwas Tolles vorstellen, denn ich bin einer von 2.000 Qualitäts-Testern von Avery Living-Etiketten. Zudem erhielt ich eine Clip & Close 1l-Frischhaltedose von emsa und eine Christian-Rach-Schürze.

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Die Schürze werde ich nicht zum eigentlichen Kochen benutzen, sondern wenn ich Kosmetik selber mache. Da muss es ja auch sauber zugehen und die Klamotten geschützt werden. Genau aus diesem Grund hatte ich mich auch für diesen Test beworben, denn auch hier sind Etiketten für die fertigen Produkte ein Muss. Die Schürze ist übrigens ohne Probleme zu waschen und ist von hervorragendem festen Material. Die Christian Rach-Signatur ist auch recht dezent, so kann sie jeder tragen, ohne ihn gleich mögen zu müssen. 😉

  • emsa Clip & Close Frischhaltedose

Lasst mich zuerst etwas zur Dose sagen, da dieser Test ja eher nebensächlich ist… Frischhaltedosen habe ich eigentlich (wie wahrscheinlich jeder) en masse zu Hause. Mein Problem nur: Sie sind von geringer Qualität. Das Plastik recht wabbelig und schließen tun sie auch nicht richtig. Was eine Wohltat, eine qualitativ hochwertige Dose in den Händen zu halten! Und das merkt man sofort, wenn man sie in die Hand nimmt. Sie ist etwas schwerer, weil von festerem Material. Deckel passt perfekt auf die Dose und die Flügel verschließen nicht nur einfach, sondern fest und vollkommen dicht. Trotzdem sind sie sehr einfach wieder zu öffnen.

Die Vorteile im Überblick:

  • gefriergeeignet bis -40°C
  • mikrowellengeeignet bis +110°C
  • 100% dicht
  • Sogar für Babynahrung
  • Füllmenge: 1,00 Liter
  • integrierte Mengenskala

Die Frische-Dichtung, die fest mit dem Deckel verbunden ist, bietet Keimen keine Chance und Frisches bleibt so viel länger frisch. Dies ist sogar von der FH Münster getestet worden. Mehr zum Frische-Thema kann man auch auf mission-frische.de nachlesen.

Ich bin auf jeden Fall total begeistert von der Dose und falls ich mal Neue brauche, werde ich mich wohl bei emsa damit eindecken. Dann zwar lieber mit Glas, aber auch das Plastik hält das, was es verspricht. Der Kostenpunkt für diese Dose liegt bei knapp unter 5€. Da sie viel aushält und man wirklich lange eine Freude damit haben wird, finde ich den Preis gerechtfertigt.

  • Avery Zweckform Living Etiketten für die Küche

Zum Testen erhielt ich zwei verschiedene Arten von Etiketten, doch sie sind alle eigentlich für die Küche gedacht. Beide wurden zum Produkt des Jahres 2015 im Bereich Schul- und Privatbedarf gewählt.Des Weiteren gibt es für die Living-Etiketten noch die Bereiche Haushalt, Deko, Werkstatt & Garten und Kinder. Da sollte also wirklich für jeden und alle Wünsche was dabei sein.

Auf der Rückseite der Packungen stehen nicht nur die wichtigsten Daten zum Produkt, sondern echt süße und witzige Texte dazu. Klickt einfach mal aufs rechte Bild, dann könnt Ihr sie lesen. Beide kosten übrigens 2,99€. Das erscheint vielleicht etwas viel, aber dafür erhält man auch echt was Gutes, aber lest selbst…

1. Küchen-Etiketten, weiß

  • 16 Stück
  • 4 Farben
  • 47,5 x 73mm
  • Vielseitig einsetzbar, haften auf verschiedensten Packungs-Oberflächen
  • Stark haftend, dennoch rückstandsfrei wiederablösbar
  • Abwaschbar, wasserfest, öl- und schmutzabweisend, temperaturbeständig (-20°C bis +80°C)
  • Zur Handbeschriftung geeignet

Ich habe sie vorwiegend für Frischhaltedosen verwendet. Wie hier z.B. gleich mit der emsa Dose getestet. Das Etikett lässt sich wunderbar anbringen und sauber mit einem Edding beschriften. Dann der große Test: Gleich ins Wasserbad gelegt und gründlich gespült. Danach hatte ich erwartet, dass es sich zumindest an den Ecken lösen wird, aber falsch gedacht! Man sieht überhaupt nicht, dass da Wasser dran war. Auch die Spülmaschine überstehen die Etiketten anstandslos. Da hatte ich dann wiederum erwartet, dass es wahnsinnig schwierig sein wird, sie wieder abzubekommen, aber auch hier: Pustekuchen! Sie sind wirklich rückstandsfrei wieder ablösbar. Einfach fantastisch!

2. Spülmaschinen- und mikrowellengeeignete Etiketten

  • 24 Stück
  • 4 Farben
  • 47,5 x 48,5mm
  • Spülmaschinenfest und mikrowellengeeignet
  • Wasser- und reißfest, öl- und schmutzabweisend, temperaturbeständig (-20°C bis +80°C)
  • Zur Handbeschriftung geeignet
  • Haften auf verschiedensten Packungs-Oberflächen wie Kunststoff und Glas

Bei diesen Etiketten hatte ich mir überlegt, sie für draußen zu benutzen – und zwar zur Kennzeichnung unserer neu erworbenen Kräuter. Hierfür wurden die Etiketten dann einfach auf einen Balkonkasten geklebt. Draußen Wind und Wetter ausgesetzt – gießen und Regen inklusive. Da hatte ich dann ja auch erwartet, dass die Etiketten das nicht überstehen würden. Aber auch hier: falsch gedacht! Sie sehen immer noch gut und lesbar aus, eigentlich wie gerade erst drangemacht. Und trotzdem konnte ich die Etiketten wechseln – und das ohne irgendwelche Klebereste. Echt beeindruckend!

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Kräuterdeko

Kerbel und Liebstöckl sind nun richtig beschriftet

Kerbel und Liebstöckl sind nun richtig beschriftet

Fazit: Beides, Frischhaltedose und Etiketten, hat einen neuen Fan! Ich bin echt begeistert von der Qualität! Die Dose ist für so vieles geeignet und es ist doch ein deutlicher Unterschied zu den Frischhaltedosen, die ich sonst benutze. Die Etiketten halten ebenfalls das, was sie versprechen. Haften super, trotzen dem Wasser und sind trotzdem so einfach wieder zu entfernen. Damit kann man sich echt kreativ auslassen und sie sind nicht nur für die Küche geeignet. So viele Möglichkeiten, dass ich sie auch anstandslos bei selbstgemachter Kosmetik nutzen kann. Echt klasse!

Die Produkte habe ich kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen, dies beeinflusst meine Meinung aber wie üblich nicht!

Erdbeerlounge: Abtei Allergie Schutz Nasen-Gel-Spray

Ich bin mal wieder „Empfehlerin“ für die Erdbeerlounge und habe 2 Packungen des Allergie Schutz Nasen-Gel-Sprays von Abtei bekommen.

Das soll es können:

Wird aktiv in 3 Minuten und wirkt 3-fach:

  1. Bremst die Freisetzung der Allergene (aus den Pollen)
  2. Erschwert das Eindringen der Allergene in die Nasenschleimhaut (durch Bildung einer Micro-Gel-Barriere)
  3. Fördert die Selbstreinigungskräfte der Nasenschleimhaut
  • Für die häufigsten Allergien geeignet: Heuschnupfen, Hausstaubmilben- und Tierhaarallergien
  • Innovativer Micro-Gel-Film als Barriere gegen Allergene
  • Patentierte Anwendungs-Technologie
  • Klinisch nachgewiesene Wirksamkeit
  • Medizinprodukt
  • Antihistaminfrei – wirkt nicht ermüdend
  • Steroidfrei – für Kinder und Erwachsene ab 12 Jahren sowie Sportler, Schwangere und stillende Mütter

Dass zwei Tuben im Test drin waren, ist echt praktisch, denn so können mein Freund und ich gleichzeitig und hygienisch zusammen testen. Wir beide sind Allergiker. Mein Freund hat neben diversen Lebensmittel-Allergien Heuschnupfen, ich selbst gegen Duftstoffe und leicht gegen Hausstaub. Zusätzlich habe ich jedes Jahr mehr das Gefühl, dass ich auch Heuschnupfen bekomme. Die Nase geht zu, ich fange öfter an zu niesen und der Kopf schmerzt. Also auf zum Test!

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An der Flasche ist jetzt nichts Besonderes, auch vom Etikett her. 20ml sind drin. An der Sprühöffnung ist ein winziges Loch, an der sich aber durchaus auch Reste von dem Spray sammeln können.

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Da es ein Gel ist, muss man es mindestens 8-mal schütteln, damit es flüssiger wird. Dann den Kopf leicht nach vorne beugen und 1-2 Sprühstöße ins erste Nasenloch geben. Sofort kurz den Kopf in den Nacken legen. Dann für das zweite Nasenloch die Prozedur wiederholen. Der Kontakt mit den Schleimhäuten macht es wieder fest.

Ich muss sagen, dass ein Sprühstoß mehr als ausreicht. Das Gel verteilt sich gut im Nasenloch. Es ist weiß und durchaus sehr fest. Ich habe es mal an die Badezimmer-Fliesen gesprüht und es hält… und hält… und hält. Schon ein wenig komisch, so was dann in der Nase zu haben.

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Was aber absolut schlimm ist: Es brennt äußerst stark. Und zwar so unangenehm, dass einem die Augen tränen. Dies ist nicht nur bei mir oder meinem Freund der Fall, darüber berichten auch die meisten Tester. Es tut auch leider so weh, dass man nur aufgrunddessen schon ans Abbrechen des Testes denkt. Zum Glück hält es nicht allzu lange, aber halt lange genug.

Aber weiter geht’s. Während der ersten Stunde kann sich die Nase verstopft anfühlen. Dies kann ich nur bestätigen. Direkt nach Nutzung fühlt sich meine Nase wie Beton an. Auch bei meinem Freund löst sich die Verstopfung frühestens nach 45 Minuten. Danach ist die Nase aber wirklich sehr frei und man kann super atmen. Allerdings hält dieser Zustand für mein Empfinden nicht lange genug an. Nur wenige Stunden kann man etwas leichter atmen. Gerade für die Nacht sind so 3 Stunden wirklich zu wenig. Mein Freund schnarcht damit zwar etwas weniger und leiser, aber so ganz überzeugt mich das Gel da nicht. Ausserdem ist mein Kopf nach Nutzung eine ziemlich lange Zeit „zu“ und ich habe in den Nebenhöhlen schon deutliche Schmerzen. Deswegen habe ich den Test auch schon abgebrochen. Mein Freund hat nicht diese Beschwerden und nimmt es noch immer kurz vorm Schlafen gehen, damit die Nase für die Nacht freier ist. Den Tages-Test konnte es bei ihm aber nicht wirklich bestehen, dafür war die Nase zu schnell wieder zu. Allerdings musste er durchaus weniger niesen.

Dann gibt es noch ein absolutes No-Go für mich: Die Inhaltststoffe. Auf der Pappverpackung steht folgendes:

Bentonit, Xanthan, Glycerol Monostearat, Kaliumphosphat, Dikaliumphosphat, Glycerin, Sesamöl, Wasser, Tocopherol, Pfefferminzöl, Konservierungsstoffe.

Okay, Konservierungsstoffe müssen wohl leider sein, aber welche? Da ich im Laden aber sicherlich nicht die Packung aufmache und mir erstmal in Ruhe den Beipackzettel durchlese, muss man das Spray erst kaufen, um dann zu erfahren, was denn nun diese sind. Der Beipackzettel fügt zu den Inhaltsstoffen dann noch folgendes hinzu:

Phenoxyethanol, Caprylyl Glycol, Kaliumsorbat.

Na super, ausgerechnet Phenoxyethanol, dass ich versuche zu meiden und es weiterhin eine Unverschämtheit finde, dass so was in Gesundheits- und Apothekenprodukten zu finden ist! Ein schädlicher Allergiestoff in einem Allergie-Produkte… *augenroll* Gut, wenn man es weiß, kann man es meiden, aber wie gesagt – man weiß es erst nach Kauf und muss dafür auch den BPZ lesen! Geht gar nicht!

Die Anwendung sollte bei den ersten Anzeichen einer allergischen Reaktion 2- bis 3-mal täglich erfolgen. Da es aber nicht so lange wirkt, müsste man es schon einige Male mehr anwenden.

Fazit: Jetzt mal unabhängig davon, dass Phenoxyethanol drin ist und man die genauen Konservierungsstoffe nur im Beipackzettel nachlesen kann – ich bin nicht überzeugt von dem Produkt. Zwar hat man für eine gewisse Zeit eine freie Nase, aber das Brennen, die Kopfschmerzen, die Beton-Nase und die kurze Wirkungsdauer sind für mich nicht okay. Ich selbst kann es also nicht empfehlen. Für meinen Freund ist es ganz nett, er würde es sich aber nie und nimmer kaufen. Über den Preis konnte ich noch nichts finden…

Auf dem Blog für den Abtei-Produkttest findet Ihr noch mehr Infos und andere Meinungen. Trotzdem danke an Abtei und Erdbeerlounge für den Test!

Rossmann: Batman The Dark Knight Eau de Toilette

Ich durfte vor einiger Zeit mal wieder für den Rossmann-Blogger-Newsletter testen und komme endlich dazu, Euch darüber zu berichten. Bekommen habe ich 30ml des Eau de Toilette Natural Spray Vaporisateur von Batman – The Dark Knight.

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Als Batman-Fan habe ich mich sehr gefreut, obwohl es ein Herren-Duft ist. Ich selbst benutze auch nur ein einziges Parfum, da ich sonst kaum was vertrage, aber ich habe ja einen Herren der Schöpfung, der sich daran versuchen darf.

Inhaltsstoffe: Alcohol Denat., Water (Aqua/Eau), Fragrance (Parfum), Hexyl Cinnamal, Linalool, Benzyl Salicylate, Hydroxyisohexyl 3-Cyclohexene Carboxaldehyde, Hydroxycitronellal, Limonene, Citral, Coumarin, Citronellol, Benzyl Benzoate.   78% Vol.

In der Pappschachtel ist der Flakon nochmals in Pappe sicher verstaut:

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Das Fläschchen ist schon ein echter Hingucker. In Form des Fledermaus-Symbols gehalten, welches auch auf Deckel und dem Flakon selber zu finden ist.

Es sieht so aus, als wäre die Flüssigkeit rötlich, doch diese ist klar. Der Flakon ist daher schwarz mit einer rötlichen Einfärbung, was den „dunklen Ritter“ mystisch hervorhebt. Optisch ist alles top, auch das schwarz. Alles passt perfekt zueinander.

Vom Geruch ist es erstmal ein altbekannter Duft, der so richtig nach Mann riecht. Also erstmal nichts besonderes. Doch langsam entfaltet sich noch ein fruchtig-frischer Duft, der echt nicht schlecht ist und das Gesamtbild ändert. Ich finde den Duft besser als andere Herrendüfte. Er bleibt auch recht lange in der Luft und Nase, deswegen sollten Allergiker etwas vorsichtig sein. Ich hatte auch etwas Flüssigkeit auf der Haut und der Duft hing lange in der Luft, weswegen ich leichte Kopfschmerzen und leichten Juckreiz bekommen habe. Also Vorsicht!

Fazit: Das Tollste an dem Parfum ist natürlich das Design und der Bezug zu Batman. Der Duft ist besser als andere, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, deswegen ruhig im Laden mal am Tester schnuppern. Man braucht nicht viel Versprühen, der Duft entfaltet sich langsam und wird dann recht stark. Allergikerfreundlich ist er leider nicht. Wer Düfte verträgt, dem kann ich es aber empfehlen. Und dank dem tollen Batman-Design ist es einfach auch ein tolles Geschenk!

Danke an Rossman und Luxess fürs Testen lassen!

For Me: Fairy Ultra Plus

Mit einer groß angelegten Aktion hat sich Fairy Ultra in die Herzen der zahlreichen Produkttester gespült. Alleine 14.000 Tester durften bei For Me das Produkt testen – und ich bin eine Glückliche davon.

Trotzdem frage ich mich natürlich: Gibt es tatsächlich noch Leute, die Fairy noch nie benutzt haben oder überhaupt gar nicht kennen? Dank Kult-Werbung und regelmäßigen Rabatt-Coupons kann ich mir das irgendwie gar nicht vorstellen.

Anstatt also nun einen neuen Duft oder eine andere Art Innovation zu testen, entschied sich Fairy für den Klassiker: Fairy Ultra Plus. Fand ich ein bisschen komisch, aber gut, ich will mich nicht beschweren! 😉 Ich benutze schon länger Fairy, da es sehr stark ist und trotzdem recht günstig in Verbindung mit einem Rabatt-Coupon, den man ja regelmäßig bei For Me bekommt.

Für den Test bekam ich ein kleines Paket mit den wichtigsten Utensilien und einem „Spülmeister-Zertifikat“. Ganz ehrlich, das fand ich etwas lächerlich. Da hätte man gut das Papier sparen können. Vielleicht fanden das ja einige witzig und vielleicht auch wegen Ralf Zacherl gut, aber als ernstzunehmender Tester braucht man so was dann doch nicht. Auch, dass „nur“ 1 Flasche dabei war und keine Pröbchen, fand ich etwas enttäuschend. Klar sind Rabatt-Coupons gut zum weiter geben, aber man testet doch lieber was mit Pröbchen aus, bevor man es selbst mit Rabatt kauft. Und bei mir eine Spül-Party feiern, äh… nicht wirklich. Einzig die Schwämme waren eine wirklich tolle Idee, auch zum Weitergeben.

Die Flasche ist durchsichtig und man erkennt sie an der grünen Flüssigkeit. Sie hat leichte Schwünge in der Form und eine rote Kappe.

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Ein Blick auf die Inhaltsstoffe ist allerdings etwas ernüchternd. Phenoxyethanol? Wirklich? Das war mir vorher nie aufgefallen, weil ich bei Geschirrspülmittel kaum auf die Inhaltsstoffe schaue, aber das wundert mich jetzt doch. Ich kenne es ja von der Kosmetik, bei Spülmittel hätte ich es nicht erwartet. Das erklärt natürlich Schaumbildung und leichte Trockenheit der Hände, aber dazu später mehr.

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Von der Flüssigkeit her, vor allem farbtechnisch gesehen, erinnert es mich an Slimer aus Ghostbusters. 😀

Im Paket befanden sich zudem Spülschwämme, die an sich auch echt toll sind. Auf der einen Seite befindet sich ein kleines Loch, das bei der Dosierung des Fairys helfen soll. Ist ja auch eine nette Idee und die Öffnung passt perfekt ins Loch, aber das mit der Dosierung finde ich doch etwas hoch, da sich meiner Meinung nach viel zu viel Schaum bildet und ich zum Spülen in einer Spülschüssel auch eigentlich viel weniger dosiere – und es klappt auch so hervorragend.

Spülen an sich ist ja so eine Sache. Mögen tut es wohl keiner, aber es muss gemacht werden – und nicht jeder hat aus den verschiedensten Gründen eine Spülmaschine. Wir auch nicht und wenn dann beide arbeiten, kann das Geschirr schon mal ein paar Tage stehen bleiben. Ich bin schon bedacht darauf, es schon vorher gut abzuwaschen und auch einzuweichen, so dass nichts anpappt. Trotzdem klappt das natürlich nicht immer, wenn dann meine bessere Hälfte nichts abspült… Und so pappt dann trotzdem mal was an. Das sollte das Spülmittel dann auch hinbekommen. Zudem muss ich mir die Hände auf der Arbeit sehr oft waschen, das bedeuet, dass es auch schonender sein sollte. Wie gesagt nutze ich Fairy dank den immer wiederkehrenden Coupons ganz gerne. Daher kann ich auch aus längerer Sicht etwas zu der „Pflege“ sagen. Trotz Phenoxyethanol ist Fairy nämlich durchaus gut, d.h. die Hände sind nach ausgiebigem Spülen kaum angegriffen, auch wenn es direkt danach schon etwas spannt. Es gibt sicherlich pflegendere Mittel, aber ich habe schon viele schlechtere Produkte gehabt, die nach nur einem Spülgang die Hände rissig gemacht haben. Bei Fairy stimmt das Verhältnis Spülergebnis und Hautverträglichkeit. Trotzdem ich Allergikerin bin, habe ich keinen Ausschlag oder unverhältnismäßig trockene Haut bekommen. Zudem ist das Spülmittel sehr ergiebig und man bekommt viel mit einem einzigen Tropfen gespült.

Ich spüle in einer Wanne mit einem Spültuch, Schwämme mag ich nicht so gerne. Auch mag ich es nicht, wenn das Wasser kalt ist, auch wenn Fairy dann trotzdem noch gut spült.

Der Geruch ist sehr dezent und bleibt vor allem nicht auf dem Geschirr. Zwar ein bisschen künstlich und leicht nach Klebstoff, aber etwas frischer im Wasser und vor allem nicht lange. Das Geschirr wird sauber und auch alles wird gelöst und zu bereinigende Flecken entfernt. Am Endergebnis habe ich eigentlich noch nie was auszusetzen gehabt.

Die Schaumbildung kann bei zu hoher Dosierung echt zu hoch sein. Es ist zwar sehr fluffiger Schaum, aber wie in der Kosmetik gilt auch hier: Je mehr Schaum, desto mehr trocknet es aus. Für die Hände ist also weniger Schaum besser, auch wenn ich schon gerne ein bisschen Schaum zum Spülen habe. Lange hält der Schaum bei Fairy auch nicht wirklich, zumindest wenn man nicht überdosiert hat. Ein Tropfen reicht aber so oder so – zur ersten Schaumbildung und zum generellen Spülen.

Was etwas stört ist die Kappe. Diese ist zum Dosieren nämlich nicht wirklich ideal und verschmiert schon beim ersten Nutzen. Nach mehrmaliger Anwendung ist schon der ganze Bereich um die Kappe voll. Da könnte durchaus noch etwas verbessert werden, aber vielleicht drücke ich es auch falsch raus.^^

Fazit: Fairy nutze ich schon länger und werde dies auch weiterhin tun – trotz der Inhaltsstoffe, weswegen ich es für Allergiker nur eingeschränkt empfehlen kann. Spülergebnis, Ergiebigkeit, Geruch – allesamt eine überzeugende Leistung. Preislich finde ich es auch okay, durch die üblichen Coupons bekommt man es oft sehr günstig. Einzig die Inhaltsstoffe sollte man doch etwas überdenken und vor allem Phenoxyethanol entfernen. Ansonsten bin ich sehr zufrieden und kann es für alle Nicht-Allergiker 100% empfehlen!

Mehr zum Test kann natürlich wie üblich auf dem dazugehörigen Blog nachgelesen werden.

Brandnooz Box Wohlfühl Glanz Box September 2015 – Das ist drin!

Ja, ich weiß: Es ist doch gar kein September!?! Nun, eigentlich sollte ich die Wohlfühl-Glanz-Box von  brandnooz auch etwa Mitte September bekommen haben, aber die Post war ausnahmsweise mal nicht nett zu mir und hat das Paket einfach wieder zurückgeschickt. Da musste es natürlich erstmal geklärt werden, warum, und wer „Schuld“ hat. Brandnooz konnte es zum Glück klären und so habe ich heute zwei Boxen bekommen. Diese Box ist eine kleine Abänderung zur normalen Glanz Box.

BrandnoozWohlfühlGlanzBoxSeptember2015_1

Folgende Produkte sollen ein gutes Gefühl vermitteln:

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  • Regina Softis, 15 Päckchen x 10 Taschentüchern (UVP 1,79€)
  • Batiste Trockenshampoo floral & flirty blush, 200ml (UVP 3,99€)
  • Bolsius Aromatic Winter Harmony Pflaume-Mandel, 80/70mm (UVP 3,29€)
  • Swirl Brillen-Putztücher Anti-Beschlag, 30 Stück (UVP 2,19€)
  • Balea Creme-Öl Duschpeeling, 200ml (UVP 1,45€)
  • TePe Easypick, 36 Stück (UVP 4,45€)
  • Odol-med3 Complete Care Reiner Atem, 100ml (UVP 2,39€)
  • One Drop Only Effektiv Antibakterielle Mundspülung Classic, 100ml (UVP 1,29€)

Meine acht Produkte bringen es auf eine UVP von bald 21€.

Die Softis, die dank Verpackung genau wie Tempos aussehen, sind gerade für die Winterzeit perfekt, finde es aber für so eine Box kein Hammerprodukt.  Von dem Batiste hatte ich schon einiges gehört, wollte es mir aber nie holen, da einerseits der Preis abschreckt, andererseits eher mein Freund Trockenshampoo nutzt. Für ihn wäre der andere Duft auch besser gewesen, aber da muss er jetzt halt durch. Auf Duftkerzen stehe ich überhaupt nicht, aber mein Freund hat die Bolsius Aromatic gerochen, als sie für den Bericht nur hier lag und schon hat er gesagt, dass er sie haben will. Okay, bekommt er. 🙂 Ich habe zwar eine Brille, war aber nie Fan von Brillen-Putztüchern. Sie waren immer viel zu nass und den Geruch mochte ich auch nie. Der Geruch ist geblieben, aber sie sind nicht mehr ganz so nass wie früher. Und sie machen wirklich gut sauber. Ob das mit dem Anti-Beschlag funktioniert, bezweifle ich zwar, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Das Duschpeeling enthält leider Phenoxyethanol, weswegen ich es weder benutzen kann noch mag. Zudem ist alles an Duschzeug sowieso zuviel, da man damit meistens zugeschmissen wird. Solche EasyPicks nutzen wir eigentlich eher nicht, aber man kann es sich ja mal zur Seite legen, da es ja eigentlich eine gute Idee ist. Den Preis finde ich allerdings etwas überteuert. Meine Standard-Zahncreme von Parodontax kann keine ersetzen, aber ab und an nutze ich halt die, die ich in Boxen hatte und mein Freund braucht ja auch eine. So findet die Complete Care auf jeden Fall Verwendung. Die Mundspülung stand nicht auf meiner Inhalts-Karte und konnte ich auch auf anderen Blogs nicht entdecken. Eine kleine Entschädigung für die verspätete Box? Nehme ich gerne an, wir benutzen hier beide gerne Mundspülung und von der Zahncreme der Marke war ich positiv überrascht.

Fazit: Es gab für mich keine besonderen Highlights in der Box. Ich bin schon am Grübeln, ob ich sie nochmal bestellen würde, wahrscheinlich eher nicht. Etwas vermisst habe ich Reinigungs-Produkte, aber das gehört eher nicht zum Wohlfühl-Charakter. Jedoch gehören da meiner Meinung nach auch so was wie Trockenshampoo oder Brillen-Putztücher nicht zu… Für mich war die Box nur enttäuschend durchschnittlich. Wirklich wohlgefühlt habe ich mich nicht.