Archiv der Kategorie: Gedankengänge

Alltäglicher (Wahn-)Sinn

Das Erste zeigt „Terror – Ihr Urteil“ von Ferdinand von Schirach (Sponsored Post)

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Am 17.10.2106 um 20:15 Uhr zeigt die ARD einen einzigartigen Film, dessen Ende die Zuschauer bestimmen. Es handelt sich um „Terror – Ihr Urteil“ und der Titel zeigt schon, wie aktuell und brisant das Thema ist.

Darf man 164 Menschen töten, um 70.000 zu retten? Dies ist die Frage, über die das Gericht und der Zuschauer selbst entscheiden muss.

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Heldentat oder Verbrechen? Schuldig oder nicht schuldig? Der mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller und Jurist Ferdinand von Schirach entwirft in „Terror – Ihr Urteil“ ein Gedankenexperiment als erschreckend aktuelles Gerichtsdrama.

Das Gericht steht vor einer schweren Entscheidung. Durfte der Kampfpilot Lars Koch eine Lufthansa-Maschine abschießen, um zu verhindern, dass ein Terrorist das Flugzeug auf die vollbesetzte Allianz Arena stürzen lässt? Weil es keinen Befehl gab und er sich eigenmächtig über geltendes Recht hinwegsetzte, muss sich der 31-Jährige jetzt verantworten. Für den Familienvater ist klar, dass er als Soldat im Kampf gegen den Terrorismus nicht anders handeln konnte. Doch ist Lars Koch ein Held oder ein Mörder? Darüber verhandelt die große Strafkammer des Schwurgerichts Berlin.

Je nachdem wie sich der Zuschauer am Ende entscheidet, wird nach der Abstimmung das passende Ende eingespielt. Also entweder gibt es den Freispruch oder eine Verurteilung.
Nach der Ausstrahlung des Urteils wird das Thema kontrovers bei Frank Plasbergs Sendung „hart aber fair“ mit diversen Juristen und Studiogästen diskutiert. Interessant dürfte dabei sein, welches Ergebnis rauskommt und wie damit umgegangen wird. Die ethischen und juristischen Grundlagen werden in einer Expertenrunde dabei genau beleuchtet.

Ich durfte mir den Film schon exklusiv vorab anschauen. Zwar ohne Urteilsverkündung, aber den kompletten Hauptfilm. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht jedermanns Sache sein wird. Es ist kein regulärer Film. Zum Einen spielt es tatsächlich nur im Gerichtssaal. Die „Tat“ selber sieht man nie. Zum Anderen wird viel geredet und die vierte Wand wird durchbrochen, d.h. der Zuschauer wird direkt angesprochen. Man fühlt sich „mittendrin, statt nur dabei“ und wohnt tatsächlich einer Gerichtsverhandlung bei. Dazu finde ich den Gerichtssaal wirklich beklemmend und die Kameraeinstellungen dazu beeindruckend. Man betrachtet das Ganze aber schon mit anderen Augen, weil man eben weiß, dass man ein Urteil fällen soll. Ich finde es unglaublich interessant, aber es ist kein Film, den man sich öfters anschauen kann. Aber ein Experiment ist es und dazu noch ein gutes. Denn wie ist denn eigentlich die Rechtslage? Wie steht man selbst dazu? Wie hätte man gehandelt? Ist denn alles so einfach? Was wäre, wenn…

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Die Darsteller:

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  • Florian David Fitz (Männerherzen, Vincent will Meer) in der Hauptrolle als Angeklagter Major Lars Koch
  • Martina Gedeck (Das Leben der Anderen, Die Wand) als Staatsanwältin Nelson
  • Lars Eidinger (Hell, Polizeiruf 110) als Verteidiger Biegler
  • Burghart Klaußner (Der Vorleser, Bridge of Spies) als Vorsitzender Richter

Die Regie übernahm Lars Kraume (Tatort, Viktor Vogel)

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Mehr zum Film und alles drumherum findet Ihr auf der Seite der ARD: daserste.de/terror

Fazit: Erstmal muss ich sagen, dass ich deutsche Produktionen eigentlich gar nicht so toll finde. Trotzdem ich ein „Film-Freak“ bin, gefallen mir eher US-Filme. Regie und Kameraführung finde ich hier aber sehr nahe an US-Vorbildern. Die Bilder sind beklemmend und nah am Geschehen. Es erinnert teilweise eher an ein Computerspiel als an einen Film. Wirklich gut gemacht. Dazu kommt natürlich das moralische Dilemma. Wie würde man selbst reagieren? Gibt es ein richtig oder falsch? Ein hervorragendes deutsches Experiment mit kontroverser Fragestellung. Ich kann es nur empfehlen, es zu schauen! Und schön abstimmen am Schluss, denn wie würdest DU Dich entscheiden? Auch die Diskussion bei „hart aber fair“ dürfte interessant werden…

Übrigens: Schon vor der TV-Ausstrahlung gibt es den Film am 14.10. in 100 ausgewählten Kinos zu sehen. Auch da entscheiden die Zuschauer über das Ende!

Wer sein eigenes Urteil fällen will, der findet hier die Links zur multimedialen Abstimmung:

http://www.daserste.de/hartaberfair
https://www.facebook.com/hartaberfairARD
https://twitter.com/hartaberfair

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Gewinner des Welttag des Buches-Gewinnspiel

Hallöchen zusammen,

vielen Dank für Eure kleine, aber feine Teilnahme an meinem diesjährigen Gewinnspiel zum Welttag des Buches. Die random.org-Losfee hat mir eine Zahl ausgespuckt und diese gehört:

Bianca

Herzlichen Glückwunsch! Dein extra Los fürs Teilen hat Dir Glück gebracht! 🙂 Du hast bereits eine E-Mail von mir bekommen. Bitte melde Dich innerhalb von 3 Tagen zurück, damit ich Dir schnell das Buch schicken kann. Ich wünsche Dir schon mal viel Spaß beim Lesen!

Alle anderen bitte nicht traurig sein! Ich versuche bald wieder ein Gewinnspiel zu veranstalten und gebe auf meiner Facebook-Seite immer wieder mal Tipps zu anderen Gewinnspielen. Habt nun alle einen guten Start ins Wochenende und bleibt weiter dem Lesen und Gedankentests treu!

2016, Tag 40: Schubladendenken (Jahres-Aufräum-Challenge)

Naaa, alles fit? Ich melde mich mal wieder mit meiner Challenge, die ich täglich in kleinen Dosen weitergeführt habe. Heute möchte ich aber mal in Schubladen denken. Also Schubladen, Türen, Fächer, Stellplätze… Kurz: Schränke, Vitrinen, Sideboards. Ich gehe mal davon aus, dass jeder so ein oder zwei davon zu Hause haben sollte. 😉 Und die sind bestimmt auch ziemlich gefüllt, nicht wahr? Ziel ist es, diese aufzuräumen. Und damit das einfacher ist, sollte man eben sein Schubladendenken einschalten. Nämlich eine Schublade oder ein Fach nach dem anderen. Am besten natürlich geordnet von links oben nach rechts unten, aber wenn es anders für Euch besser ist, solltet Ihr es auf jeden Fall so machen, wie Ihr Euch wohler fühlt. Also erste Schublade ausräumen, sauber machen, sortieren, ordnen, wegwerfen oder anderes, einräumen, fertig. Ob dann sofort das nächste Fach dran ist oder man Stunden bis Tage wartet, ist Euch überlassen. Und wer weiß, wenn Ihr fertig seid, bleibt vielleicht so viel Platz, dass ein ganzes Fach oder gar ein ganzer Schrank leer ist. Vielleicht findet sich dann endlich Platz für Sachen, die woanders verstaut sind oder die Ihr schon mal länger haben wolltet. Oder Ihr könnt endlich den Schrank verkaufen oder entsorgen, den Ihr eh schon die ganze Zeit hässlich fandet.

Ich selbst: Ganz bin ich noch nicht durch, aber die ersten Fächer des Wohnzimmerschrankes sind sortiert. Und plötzlich habe ich wieder einiges an Platz. Einiges habe ich verschenkt, anderes weggeworfen, ein paar Sachen warten darauf, verkauft zu werden. Immer wieder kam die Frage auf: „Brauche ich das wirklich?“ und wurde doch meist mit „nein“ beantwortet. Schrecklich, was sich so alles anhäuft. Nachdem dann alles fertig ist, werde ich einen kleinen Schrank mit Vitrine über haben, was mir eh nicht sooo gut gefallen hat und arg nach Keller muffelt. Die, die ihn uns gegeben hat, wird ihn entweder wieder bekommen oder wir werden ihn anderweitig los. Und dann ist dort etwas mehr Platz für unsere Wutzen. *freu*

2016, Tag 24: auch mal NEIN sagen (Jahres-Aufräum-Challenge)

Wenn sich etwas anhäuft, hat man vorher meist eines getan: Ja gesagt. Ja zur Familie, ja zum Partner, ja zu einem selbst. Heute geht es mal darum nein zu sagen. Nein zu dem xten Paar Schuhe, nein zu Leuten, die ihre Sachen bei einem lagern möchten, nein zu Essen mitnehmen, nein zu Sachen bei Freunden ausleihen, nein zum Horten diverser Dinge in xfacher Ausführung… Ich denke, Ihr versteht den Sinn dahinter. 😉 Es ist eigentlich gar nicht schwer, des öfteren dieses kleine Wort zu sagen und so kommende Altlasten zu vermeiden. 🙂

Ich selbst: Schon länger sage ich nein zu mir selbst, dass ich mir diverse Sachen nicht kaufe, obwohl sie gerade im Angebot sind. Und nein, ich möchte keine Bücher oder Filme ausgeliehen haben, ich habe doch noch selber so viel „abzubauen“, da soll doch nichts liegen bleiben. Ich möchte auch nicht, dass mein Partner wieder dies und jenes kauft, obwohl wir es doch schon haben oder in weiser Voraussicht, dass wir es eh nie oder seltenst benutzen werden. Nein zu Staubfängern, nein zu Platzproblemen, nein zu unnützen Dingen. So bleibt teilweise nicht nur der Gelbeutel geschont, sondern auch die Nerven!

2016, Tag 18: Pausen machen (Jahres-Aufräum-Challenge)

Uah, der Urlaub ist vorbei! 😦 Ich habe zwar vieles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte, aber natürlich nicht alles – wie das nun mal immer so ist. Auf jeden Fall aber mehr als ich gedacht habe, also bin ich doch positiv gestimmt. Auch wenn ich nicht jeden Tag poste, so denke ich doch auch bei Kleinigkeiten stets daran, dass ich mir diese Challenge vorgenommen habe und räume weiter auf, lasse nicht mehr alles liegen, wage mich an Neues. Doch dann gibt es Tage wie gestern, da lässt man die Seele baumeln und macht nur das, worauf man Lust hat. Kein Gedanke an „das müsste jetzt aber mal gemacht werden“. Und das ist auch gut so. Ihr kennt das vielleicht vom Sport, da wird auch immer wieder ein Ruhetag dazwischengeschoben. Gerade wenn die Challenge auf eine so lange Zeit aufgebaut ist, kann man sich ruhig öfters eine Auszeit gönnen. Mal ausschlafen, zappen, surfen, lesen, ins Kino gehen usw.

Ich selbst: Gestern habe ich zwar endlich ein Buch ausgelesen und endlich eine DVD geschaut, aber nicht mit dem Ziel, endlich etwas zu beenden, sondern aus purer Lust daran. Sonst habe ich mich nicht um meine Altlasten gekümmert. Zudem arbeite ich ab heute wieder, da wird es sicherlich den ein oder anderen Tag geben, wo ich ebenfalls keinen Gedanken an diese Challenge verschwenden will oder kann.

Gewinner des Dr. Who-Shirts

Die random.org-Glücksfee hat ihres Amtes gewaltet und mir die Nummer 4 ausgespuckt. Dies bedeutet, dass der Gewinner bzw. die Gewinnerin des Challenge-Gewinnspiels

Melanie R.

heißt. Herzlichen Glückwunsch zum T-Shirt!

Liebe Melanie, Du hast bereits eine E-Mail bekommen und hast nun eine Woche Zeit, mir Deine Adresse zu schicken.

Alle anderen bitte nicht traurig sein, es kann leider nicht jeder gewinnen. Zum Welttag des Buches werde ich sicherlich wieder ein Buch verlosen, also schaut mal vorbei. Allerdings werde ich sicherlich nicht mehr oft etwas verlosen, da die Resonanz echt bescheiden war. Vielleicht muss ich als Teilnahme auch wirklich verlangen, dass der Beitrag geteilt wird und dass man mir folgt, obwohl ich gerade diesen Zwang eigentlich vermeiden wollte. Mal sehen… Bin auf jeden Fall enttäuscht, da ich das ja aus der eigenen Tasche mache und dafür ein wenig Werbung für meinen Blog erhalten möchte. Schade!

2016, Tag 15: sich auch mal was gönnen (Jahres-Aufräum-Challenge)

Irgendwie kann ich gar nicht glauben, dass das neue Jahr erst zwei Wochen alt ist. Ich fühle mich, als wäre es schon deutlich weiter fortgeschritten… Wie auch immer, die Challenge geht weiter. Heute möchte ich, dass man sich mal was gönnt. Und dies auch noch in Bezug auf Altlasten. Und zwar gibt es doch immer nützliche Dinge, die man sich gerne mal Anschaffen möchte. Es muss nicht weltbewegendes sein und auch nichts teures. Nur manchmal vergisst man es. Man nimmt es sich zwar vor, aber dann dauert es doch Wochen oder gar Monate, bis man sich mal intensiv damit auseinander setzt. Vielleicht neue T-Shirts, damit man die alten endlich entsorgen kann. Vielleicht den neuen Staubsauger, weil es der alte nicht mehr tut. Vielleicht die Alarmanlage für ein sicheres Zuhause. Vielleicht ein neues Regal, Dosen, Kisten o.ä., damit bestimmte Dinge endlich geordnet ihren Platz finden. Da hat bestimmt jeder was. Und da ich letztens ja übers Geld verdienen geschrieben habe, sollte der Kauf eigentlich kein Problem sein. 😉

Ich selbst: Ich habe mir endlich eine Art Dampfbesen geleistet, endlich eine Regenhose bestellt für trockenes Ankommen bei der Arbeit und auch endlich nach den umweltfreundlichen Obstbeuteln geschaut und auch endlich bestellt. Wirklich viele „endlich“. All das hatte mich nämlich schon länger beschäftigt und mich schon fast in den Wahnsinn getrieben, weil ich es stets vergessen habe. Nun ist auch dies erledigt und bin da erstmal wieder „frei“.