For Me: Fairy Ultra Plus

Mit einer groß angelegten Aktion hat sich Fairy Ultra in die Herzen der zahlreichen Produkttester gespült. Alleine 14.000 Tester durften bei For Me das Produkt testen – und ich bin eine Glückliche davon.

Trotzdem frage ich mich natürlich: Gibt es tatsächlich noch Leute, die Fairy noch nie benutzt haben oder überhaupt gar nicht kennen? Dank Kult-Werbung und regelmäßigen Rabatt-Coupons kann ich mir das irgendwie gar nicht vorstellen.

Anstatt also nun einen neuen Duft oder eine andere Art Innovation zu testen, entschied sich Fairy für den Klassiker: Fairy Ultra Plus. Fand ich ein bisschen komisch, aber gut, ich will mich nicht beschweren! 😉 Ich benutze schon länger Fairy, da es sehr stark ist und trotzdem recht günstig in Verbindung mit einem Rabatt-Coupon, den man ja regelmäßig bei For Me bekommt.

Für den Test bekam ich ein kleines Paket mit den wichtigsten Utensilien und einem „Spülmeister-Zertifikat“. Ganz ehrlich, das fand ich etwas lächerlich. Da hätte man gut das Papier sparen können. Vielleicht fanden das ja einige witzig und vielleicht auch wegen Ralf Zacherl gut, aber als ernstzunehmender Tester braucht man so was dann doch nicht. Auch, dass „nur“ 1 Flasche dabei war und keine Pröbchen, fand ich etwas enttäuschend. Klar sind Rabatt-Coupons gut zum weiter geben, aber man testet doch lieber was mit Pröbchen aus, bevor man es selbst mit Rabatt kauft. Und bei mir eine Spül-Party feiern, äh… nicht wirklich. Einzig die Schwämme waren eine wirklich tolle Idee, auch zum Weitergeben.

Die Flasche ist durchsichtig und man erkennt sie an der grünen Flüssigkeit. Sie hat leichte Schwünge in der Form und eine rote Kappe.

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Ein Blick auf die Inhaltsstoffe ist allerdings etwas ernüchternd. Phenoxyethanol? Wirklich? Das war mir vorher nie aufgefallen, weil ich bei Geschirrspülmittel kaum auf die Inhaltsstoffe schaue, aber das wundert mich jetzt doch. Ich kenne es ja von der Kosmetik, bei Spülmittel hätte ich es nicht erwartet. Das erklärt natürlich Schaumbildung und leichte Trockenheit der Hände, aber dazu später mehr.

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Von der Flüssigkeit her, vor allem farbtechnisch gesehen, erinnert es mich an Slimer aus Ghostbusters. 😀

Im Paket befanden sich zudem Spülschwämme, die an sich auch echt toll sind. Auf der einen Seite befindet sich ein kleines Loch, das bei der Dosierung des Fairys helfen soll. Ist ja auch eine nette Idee und die Öffnung passt perfekt ins Loch, aber das mit der Dosierung finde ich doch etwas hoch, da sich meiner Meinung nach viel zu viel Schaum bildet und ich zum Spülen in einer Spülschüssel auch eigentlich viel weniger dosiere – und es klappt auch so hervorragend.

Spülen an sich ist ja so eine Sache. Mögen tut es wohl keiner, aber es muss gemacht werden – und nicht jeder hat aus den verschiedensten Gründen eine Spülmaschine. Wir auch nicht und wenn dann beide arbeiten, kann das Geschirr schon mal ein paar Tage stehen bleiben. Ich bin schon bedacht darauf, es schon vorher gut abzuwaschen und auch einzuweichen, so dass nichts anpappt. Trotzdem klappt das natürlich nicht immer, wenn dann meine bessere Hälfte nichts abspült… Und so pappt dann trotzdem mal was an. Das sollte das Spülmittel dann auch hinbekommen. Zudem muss ich mir die Hände auf der Arbeit sehr oft waschen, das bedeuet, dass es auch schonender sein sollte. Wie gesagt nutze ich Fairy dank den immer wiederkehrenden Coupons ganz gerne. Daher kann ich auch aus längerer Sicht etwas zu der „Pflege“ sagen. Trotz Phenoxyethanol ist Fairy nämlich durchaus gut, d.h. die Hände sind nach ausgiebigem Spülen kaum angegriffen, auch wenn es direkt danach schon etwas spannt. Es gibt sicherlich pflegendere Mittel, aber ich habe schon viele schlechtere Produkte gehabt, die nach nur einem Spülgang die Hände rissig gemacht haben. Bei Fairy stimmt das Verhältnis Spülergebnis und Hautverträglichkeit. Trotzdem ich Allergikerin bin, habe ich keinen Ausschlag oder unverhältnismäßig trockene Haut bekommen. Zudem ist das Spülmittel sehr ergiebig und man bekommt viel mit einem einzigen Tropfen gespült.

Ich spüle in einer Wanne mit einem Spültuch, Schwämme mag ich nicht so gerne. Auch mag ich es nicht, wenn das Wasser kalt ist, auch wenn Fairy dann trotzdem noch gut spült.

Der Geruch ist sehr dezent und bleibt vor allem nicht auf dem Geschirr. Zwar ein bisschen künstlich und leicht nach Klebstoff, aber etwas frischer im Wasser und vor allem nicht lange. Das Geschirr wird sauber und auch alles wird gelöst und zu bereinigende Flecken entfernt. Am Endergebnis habe ich eigentlich noch nie was auszusetzen gehabt.

Die Schaumbildung kann bei zu hoher Dosierung echt zu hoch sein. Es ist zwar sehr fluffiger Schaum, aber wie in der Kosmetik gilt auch hier: Je mehr Schaum, desto mehr trocknet es aus. Für die Hände ist also weniger Schaum besser, auch wenn ich schon gerne ein bisschen Schaum zum Spülen habe. Lange hält der Schaum bei Fairy auch nicht wirklich, zumindest wenn man nicht überdosiert hat. Ein Tropfen reicht aber so oder so – zur ersten Schaumbildung und zum generellen Spülen.

Was etwas stört ist die Kappe. Diese ist zum Dosieren nämlich nicht wirklich ideal und verschmiert schon beim ersten Nutzen. Nach mehrmaliger Anwendung ist schon der ganze Bereich um die Kappe voll. Da könnte durchaus noch etwas verbessert werden, aber vielleicht drücke ich es auch falsch raus.^^

Fazit: Fairy nutze ich schon länger und werde dies auch weiterhin tun – trotz der Inhaltsstoffe, weswegen ich es für Allergiker nur eingeschränkt empfehlen kann. Spülergebnis, Ergiebigkeit, Geruch – allesamt eine überzeugende Leistung. Preislich finde ich es auch okay, durch die üblichen Coupons bekommt man es oft sehr günstig. Einzig die Inhaltsstoffe sollte man doch etwas überdenken und vor allem Phenoxyethanol entfernen. Ansonsten bin ich sehr zufrieden und kann es für alle Nicht-Allergiker 100% empfehlen!

Mehr zum Test kann natürlich wie üblich auf dem dazugehörigen Blog nachgelesen werden.

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