Brandnooz: Kerrygold Butter

Dank Brandnooz darf ich vier Variationen der Kerrygold-Butter testen. Satte 12 Stück konnte ich mir kaufen, ich hatte Euch hier ja schon auf den Test und die Butterspezialitäten hingewiesen. Alle vier Sorten zu bekommen war schon ein kleines Abenteuer. Alle Rewe hatten irgendwie nur Meersalz und Kräuter, bei unserem Real konnte ich noch unter den wenigen Sorten Chili finden, während Pfeffer ein echtes Problem war. Ein anderer Real meinte, dass die aus dem Programm genommen werden und nicht mehr neu geliefert werden (?) und zig Kilometer von mir entfernt in einem Kaufland waren nur noch vier Packungen verfügbar – aber das war wenigstens Pfeffer, der mir noch fehlte. Uff, ein ganz schönes hin und her, aber zum Testen nehme ich das ja gerne auf mich, lach. Hier ist nun meine komplette Ausbeute:

KerrygoldButter1

Fangen wir nun einfach von links nach rechts an. Ich werde nichts mehr allgemein zu den Sorten oder Kerrygold sagen. Wenn Ihr noch mehr wissen wollte, schaut einfach bei Brandnooz oder Kerrygold selber vorbei.

  • Chili-Paprika-Butter

KerrygoldButterChili1

Ich habe erwartet, dass diese Sorte nichts für mich sein wird – zu scharf, zu stark im Geschmack. Jedoch muss ich sagen, dass es gar nicht so scharf ist und man es gut einfach so aufs Brot essen kann. Ausserdem sehr schön zu Fleisch, also etwa beim Grillen. Oder mit dieser Variante angebraten gibt es auch einen wunderschöne Geschmack ans Fleisch. Lasst Euch also nicht von dem Chili abschrecken. Wenn Ihr nicht allzu empfindlich seid, könnte das auch etwas für Euch sein! Auf jeden Fall sieht man der Butter an, dass viel drin ist – auch relativ große Stückchen.

  • Pfeffer-Butter

KerrygoldButterPfeffer1

Bei Pfeffer musste ich sofort an Tomaten denken, denn ich esse meine  Tomaten auf dem Brot gerne mit Pfeffer und bei Pfeffer-Butter kann ich mir das sparen. So auch hier. Jedoch muss ich ehrlich sagen, dass es schon fast zu viel Pfeffer ist. Meinem Freund schmeckt es unglaublich gut, da könnte er sich reinsetzen und schmiert sich das so aufs Brot. Ich brauche da wie gesagt Tomaten zu. Wer pfeffriges Fleisch mag, kann auch hier die Butter zum Braten nutzen oder z.B. auf Steaks die Butter schmelzen lassen. Die bunten Pfeffer-Körner sind auf jeden Fall reichlich vorhanden.

  • Meersalz-Butter mit Salzkristallen

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Bei Meersalz-Butter bin ich immer etwas skeptisch, weil es dann doch entweder überhaupt nicht salzig ist oder viel zu salzig. Kerrygold setzt auf jeden Fall auf salzig, denn die Butter ist mit reichlich und recht großen Salzkristallen gespickt, die erst aussehen wie Splitter und im Mund deutlich spürbar sind. Das macht den Geschmack natürlich sehr salzig, aber wie ich finde nicht unangenehm. Durch die Kristalle finde ich sie persönlich eher ungeeignet zum Kochen, Braten oder auf Fleisch schmelzen lassen, aber da sind die Geschmäcker ja verschieden. Meiner Meinung nach verstärkt die Butter den Geschmack von was auch immer noch auf dem Brot ist. So hatte ich z.B. Pfeffer-Salami genommen und plötzlich einen ganz anderen, verstärkten Pfeffer-Rand geschmeckt. Echt faszinierend! Allerdings muss man dann schauen, was zu dem Salz schmeckt…

  • Kräuter-Butter

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Auf die Kräuter-Butter habe ich mich am meisten gefreut. Diese nutze ich nämlich immer als Beilage zu aufgewärmten Brötchen oder Baguette. Auch sehr lecker zum Schmelzen auf verschiedene Fleischsorten. Die Kerrygold-Variante hat mich auch nicht enttäuscht, sie hat genauso geschmeckt, wie es sein soll. Obwohl 1,2% Knoblauch enthalten ist, empfinde ich es nicht als zu viel oder gar störend. Die Zutaten-Mischung ist genau richtig. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass sie nicht besonders schmeckt, also nicht wirklich anders als andere Marken-Kräuterbuttern. Trotzdem natürlich nicht schlecht und auf jeden Fall besser als so manche Billigmarke.

  • Allgemein

Alle Becher haben 150g und kosten in der UVP 1,49€. Alle Sorten waren recht hart, das war beim Schmieren dann echt nicht toll. Ich mag’s ja eher streichzart, damit man nicht erst warten muss, um das Brot gut streichen zu können. Aber es ist halt Butter, da sollte man so etwas erwarten.

Nun aber noch ein paar Sätze zu dem Becher. Es soll eine Stülpverpackung sein. Schon beim Kauf sieht man ja, dass die Verpackung etwas anders aussieht. Das größere Ende ist unten und dient als Tablett, darüber wird dann der Rest gestülpt. Zum Öffnen einfach an einer Seite den Clip etwas auseinander ziehen und schon kann man einfach das obere von dem unteren trennen.

KerrygoldButter3

Die Butter ist nochmal in Silberfolie eingewickelt und enthält eine Anleitung, wie die Verpackung zu nutzen ist. Insgesamt finde ich es etwas umständlich und hatte teilweise schon buttrige Finger.

KerrygoldButter2

Zum Hinstellen sieht es natürlich schick aus, die Butter auf dem kleinen Tablettchen anzureichen, aber richtig halten tut es nicht, es kann also leicht runter plumpsen. Ohne die Anleitung zu lesen, ist der Instinkt einfach, die Butter in den Deckel zu legen, da wie aus anderen Butter-Bechern rauszukratzen und das eigentliche Unterteil als Deckel zu benutzen. Und das bekommt man bei älteren Menschen auch schlecht raus. Selbst ich muss zugeben, dass es manches Mal doch praktischer war, es eher so wie gerade beschrieben zu machen als fein auf das Tablett zu setzen. Zum Schneiden mag dies zwar besser sein, aber wenn man nur Brote schmiert, kann man das auch aus einem hohen Becher heraus. Deswegen finde ich diese Art der Verpackung… nun, sagen wir mal, unnötig. Sie ist auf jeden Fall verbesserungswürdig. So einen quadratischen Würfel, den man zur Hälfte aufmachen kann fände ich glaube ich ganz nett.

Fazit: Die Idee ist generell nicht schlecht, Butter mit diesen Sorten zu variieren, und ich bin echt begeistert, wie groß und reichlich die Stücke innerhalb der Butter sind. Bei anderen Marken würde man wahrscheinlich ein-zwei Körner finden. Was ich nicht so mag, ist, dass die Butter nicht streichzart ist, sondern recht hart. Zudem ist der Preis von 0,99€ pro 100g natürlich recht hoch. Die besondere Verpackung an sich finde ich etwas unnötig. Der Geschmack ist toll, aber es gibt auf jeden Fall noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern…

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2 Gedanken zu „Brandnooz: Kerrygold Butter

    1. sorsha79 Autor

      Haha, aber ja! Die sind ja noch eine Weile haltbar und werden zum Testen auch verteilt und mit der ganzen Familie getestet. 🙂 Allerdings muss ich zugeben, dass ich auch etwas erstaunt bin, so viele Packungen testen zu dürfen. Es gab ja 2.500 Tester und wenn die alle 12 Packungen kaufen, wird das Kerrygold ganz schön kosten… Na ja, aber teurer als eine Werbekampagne wird’s wohl nicht sein 😉 Dazu noch kostenlose (Blog-)Werbung und schon hat es sich rentiert.

      Antwort

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