For Me: Oral-B Black 7000

For Me hatte mal wieder zum Produkttest aufgerufen und diesem Ruf bin ich gerne nachgekommen, denn es ging um eine neue elektrische Zahnbürste von Oral-B. Ich durfte für Trnd schon mal die Professional Care 3000 testen, aber nachdem der Akku ziemlich schnell ziemlich mies wurde, bin ich auf eine neue, immer noch gute Oral-B umgestiegen, die aber deutlich schlechter als Ihr Vorgänger ist (Professional Care 550). Deswegen war ich umso erfreuter, dass meine Bewerbung bei For Me erfolgreich war und ich nun das aktuelle Modell Professional Care Black 7000 testen darf. Die UVP liegt dabei bei erstaunlichen 250€, was bei mir schon einen kleinen Herzinfarkt ausgelöst hat. Zum ausgiebigen Testen erhielten die Mitstreiter ein liebevoll vollgepacktes Paket:

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Neben Produkttester-Materialien gab es noch die blend-a-med Pro-Expert-Zahnpasta und Oral-B Pro-Expert-Zahnseide dazu, da werde ich vielleicht noch demnächst extra was zu schreiben.

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Als erstes fällt mal auf, wie dick der Karton zur Zahnbürste ist. Und das muss er auch sein, denn es befindet sich schön viel Zubehör im Paket:

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Der Inhalt liest sich wie folgt:

  • Handstück
  • aufgesetzte Aufsteckbürste (Tiefen-Reinigung)
  • vier eingepackte Ersatz-Aufsteckbürsten (2x Tiefen-Reinigung, 1x Sensitive, 1x 3D White)
  • Ladeteil
  • Aufbewahrungsbox mit Deckel
  • SmartGuide inkl. Wandbefestigung, Halterung, Klebeband, Batterien und Ersatzbatterien
  • Reiseetui
  • Reisetäschchen für das Ladeteil
  • Gebrauchsanweisung
  • Karte für 1 Jahr längere Garantie

Also jetzt mal abgesehen davon, dass ich bei dem Preis viel Zubehör erwarte: Top Zusammenstellung!

Mit der neuen Oral-B Professional Care BLACK 7000 setzt Oral-B neue Standards in der Mundpflege. Die beste elektrische Zahnbürste von Oral-B entfernt bis zu 100% mehr Plaque im Vergleich zu einer herkömmlichen Handzahnbürste. Mit 40.000 Pulsationen und 8.800 Rotationen pro Minute sorgt die Professional Care BLACK 7000 dank 3D-Reinigungstechnologie für eine effiziente und wirksame Reinigung. Der drahtlose SmartGuide – eine externes Display – unterstützt Sie außerdem bei der nachhaltigen Optimierung Ihrer Putzgewohnheiten. Mit ihrem Premium-Reiseetui und einer extra Tasche für die Ladestation lässt sich die Professional Care BLACK 7000 auch ideal mit auf Reisen nehmen.

Bevor ich aber irgendwas testen wollte, hieß es erstmal aufladen. In der Beschreibung stand, dass es bis zu 24 Stunden dauern könnte. Und da habe ich erstmal gestaunt, aber noch so gedacht: „Ja, ja, wird schon schneller gehen.“ Von wegen! Fast exakt 24 Stunden hat die Bürste für ihre erste Ladung gebraucht! Finde ich ehrlich gesagt viel zu viel. Aber auf den Akku gehe ich später noch etwas genauer ein…

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Okay, für den ersten Eindruck drückt man natürlich die Bürste an, ohne sich die Zähne putzen zu wollen, um sich das Ganze mal anzuhören. Schaut Euch mal das Video an und dreht die Lautstärke auf. Es ist zwar nicht in der allerbesten Qualität, aber für den ersten schnellen Eindruck und Ton-Einschätzung reicht es:

 

Da dies ein sehr langer Bericht wird, möchte ich Euch mit passenden Überschriften den Überblick erleichtern. Wichtige Begriffe sind im Text auch nochmal hervorgehoben.

Der optische Eindruck

Allgemein finde ich die Bürste optisch sehr ansprechend. Schwarz/silber hat auf jeden Fall was und sticht gleich hervor. Zudem lassen sich so doch bestimmt andere Farben herstellen. Wie wäre es mit lila oder tollen Pastellfarben? Da sind mittlerweile ja keine Grenzen gesetzt. Dann leuchtet sie noch so wundervoll blau beim Benutzen. Das finde ich echt stylisch! Unabhängig von der Farbe oder den Lichteffekten ist mir aber sofort aufgefallen, dass die Bürste dicker und schwerer als meine vorherige Professional Care 550 ist. Sie liegt zwar trotzdem gut in der Hand, aber der Unterschied ist schon recht groß und kleinere Kinder, sowie ältere Menschen dürften damit ihre Probleme haben. Mir selbst ist das jetzt nicht unangenehm und mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, aber auffällig ist es allemal.

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Das Putzen allgemein

Da ich kein Neuling mehr bezüglich elektrischer Zahnbürsten bin, verweise ich mal auf meinen alten trnd-Beitrag, bei dem Ihr mich als Neuling sprechen hört. Hier könnt Ihr meine ersten Schritte und Auffälligkeiten als Neuling nachlesen. Das Folgende ist also aus der Sicht eines elektrischen-Zahnbürsten-Nutzers geschrieben, deswegen habe ich mich da schon an bestimmte Dinge gewöhnt, wie z.B. die kleinen, runden Bürstenköpfe, und werde sie nicht nochmal extra erwähnen.

Da der Tiefen-Reinigungs-Aufsatz draufgesteckt hat, habe ich diesen zum Ausprobieren genommen. Diesen kannte ich noch gar nicht, ebenso die Tiefen-Reinigungs-Stufe war mir neu – und mit beidem habe ich mein Black 7000-Erlebnis angefangen. Ich muss sagen: Wow, noch besserer Effekt als ich je bei einer elektrischen Zahnbürste hatte! Es hat sich anders, intensiver angefühlt, so als säße ich gerade beim Zahnarzt. Beim ersten Mal hat es noch etwas gezwackt, aber schon beim zweiten Mal habe ich davon nichts mehr gespürt gehabt. Generell habe ich kein Zahnfleischbluten bekommen, aber ich benutze ja schon einige Jahre eine elektrische Zahnbürste, deswegen war das auch von vorneherein unwahrscheinlich. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich früher eher selten Zahnfleischbluten hatte und es auch nicht bei den ersten Malen mit einer elektrischen Bürste zu Blutungen gekommen ist. Aber da ist sicherlich jeder unterschiedlich. Die Sensitiv-, Reinigen- und eventuell Polieren-Stufen sollten für jeden, der bereits eine elektrische Zahnbürste benutzt, keine Neuerung darstellen, alle anderen Programme schon. An diese gewöhnt man sich aber ganz schnell und man mag fast gar nicht mehr aufhören zu putzen. Die Andruckkontrolle ist für mich selber eher uninteressant, denn diese hat bei mir noch nie angeschlagen, auch früher nicht. Ich putze meine Beißerchen also wohl mit der genau richtigen Stärke. Ich kenne jedoch durchaus Leute, bei denen diese Kontrolle von Nöten wäre, weil sie einfach viel zu fest die Zähne schrubben. Ich habe zum Testen natürlich auch mal fest zugedrückt und bin erstaunt, wie stark man eigentlich überhaupt drücken muss, dass die Kontrolleuchte angeht. Kein Wunder, dass man bei so einem Druck Bürste und Zahnfleisch kaputt macht! Bei der Option „Zungenreinigung“ ist die Andruckkontrolle natürlich abgeschaltet, wobei ich nicht glaube dass ich da so stark drücke…

Die Tasten sind sehr gut und leicht zu drücken und die Bürste reagiert gut. Sie funktioniert auch einwandfrei ohne Macken. Den Knopf zum Umschalten der Reinigungsmodi und den An-/Aus-Knopf finde ich allerdings etwas zu weit auseinander. Ich halte meine Hand immer so, dass der An-/Aus-Knopf perfekt am Daumen liegt. Als Gewohnheitstier drücke ich also sehr oft auf diesen Knopf, auch wenn ich eigentlich durch die Programme schalten will. Und andersrum, wenn ich das letzte Programm geschaltet habe, will ich die Bürste ausschalten und drücke dann doch die Programm-Taste. Zum Anderspositionieren muss ich auch oft die zweite Hand zu Hilfe nehmen. Ist ein wenig nervig, aber alles Übungssache. Ist ein bißchen kompliziert zu erklären, aber ich hoffe Ihr versteht, was ich meine. Fakt ist aber, dass meine Hand am besten zum An-/Aus-Knopf positioniert ist und der Programm-Knopf zu weit weg von dieser Position ist und es auch unbequem ist, zu dieser Position zu wechseln. Wenn man diese Knöpfe näher zusammenbringen könnte, wäre das echt eine deutliche Verbesserung!

Was dann aber doch etwas stört, ist die Lautstärke. Ich bin ja schon einiges gewohnt durch elektrische Zahnbürsten oder die Philips VisaPure, die Black 7000 hat aber wie ich finde so einen dunklen Unterton, der die Gesamtlautstärke etwas hebt. Generell fände ich es toll, wenn es elektrische Zahnbürsten mit geringer Lautstärke gäbe…

Professional Timer: Im 30-Sekunden-Takt (oder 45 Sekunden bei Tiefenreinigung) ertönt ein piependes Geräusch und die Bürste stockt für einen Moment, damit man weiß, dass man nun den Quadranten wechseln sollte. Vom ersten zum zweiten Quadranten piepst es einmal, vom zweiten in den dritten zweimal, vom dritten in den vierten dreimal und am Ende viermal. Natürlich kann man dann trotzdem weiter putzen und dann piept es im 30-Sekunden-Takt auch nur noch einmal. Das Piepen stört mich nicht, aber das Stocken mag ich überhaupt nicht und hätte eigentlich lieber, dass die Bürste ganz normal weiter rotiert. Sollte die Bürste zwischenzeitlich ausgeschaltet werden, speichern beide Timer die angefangene Putzzeit, solange die Unterbrechung nicht länger als 30 Sekunden dauert.

Die Aufsteckbürsten sind leicht zu wechseln. Abziehen und draufstecken passieren ohne große Kraftaufwand und und trotzdem sitzen sie perfekt ohne abzufliegen. Auch die Vielfalt ist überzeugend, da sollte für jeden was dabei sein: Tiefenreinigung, Sensitive, 3D White, Precision Clean (die habe ich sonst verwendet) und TriZone.

Das Putz-Ergebnis spricht jedenfalls für sich: Die Zähne fühlen sich glatt und gereinigt an. Ich habe das Gefühl, dass der Tiefen-Reinigungs-Aufsatz viel mehr in die Zahn-Zwischenräume geht und ich mich so noch sauberer fühle. Das Versprechen „entfernt 100% mehr Plaque als eine herkömmliche Handzahnbürste“ mag ich gerne bestätigen, denn es fühlt sich nicht nur so an, man sieht auch keinen Belag mehr auf den Zähnen. Ausserdem wurde mir gesagt, dass meine Zähne heller/weißer geworden sind. Und das schon nach wenigen Tagen! Und dieses auch trotz täglichem Kaffee- und Tee-Konsum!

Reinigungsstufen

Es gibt insgesamt sieben Reinigungsstufen:

  • Reinigen: Gründliche Reinigung für den täglichen Gebrauch

Das ist eigentlich so eine Standardstufe, wie sie auch bei meinen vorherigen Bürsten automatisch eingestellt waren

  • Tiefenreinigung: Besonders gründliche Reinigung mit verlängerter Putzzeit von 45 Sekunden pro Kieferquadrant (Gesamtputzzeit von 3 Minuten)

Zusammen mit der Tiefen-Reinigungs-Aufsteckbürste ein wahrer Putztraum. Es ist intensiv und man fühlt sich danach sauberer als mit anderen Programmen.

  • Sensitiv: Sanfte und gründliche Reinigung für empfindliche Bereiche

Als ich das zum ersten Mal benutzt habe, habe ich gedacht, mein Akku geht leer, so langsam hat sich das angefühlt. Jemand, der noch nie eine elektrische Zahnbürste benutzt hat, sollte zur Eingewöhnung am besten mit diesem Programm anfangen, mir persönlich ist das Ganze zu langsam und zu sanft.

  • Aufhellen: Polieren und natürliches Aufhellen für gelegentlichen oder täglichen Gebrauch

Auch ohne dies zu nutzen, haben sich meine Zähne etwas aufgehellt. Jetzt, wo ich es regelmäßig nutze, sogar auffällig.

  • Massage: Sanfte Massage des Zahnfleischs

Früher habe ich das Zahnfleisch gleich mit dem normalen Putzschritt mitmassiert. Jetzt mache ich das eher extra hiermit und es fühlt sich sehr gut an. Das Zahnfleisch wird sanft massiert und es wird nicht gereizt.

  • Zungenreinigung: Für die gelegentliche oder tägliche Zungenreinigung

Die Zungenreinigung an sich ist sicherlich gewöhnungsbedürftig. Ich erinnere mich noch an meine ersten Versuche, wo ich doch sehr würgen musste. Mittlerweile habe ich da aber überhaupt keine Probleme mit. Nach 1-2 mal hat man das drin. Ist halt am Anfang eine Überwindung, die sich aber lohnt, da man sich viel reiner fühlt. Das Streichen der Bürste auf der Zunge ist sehr angenehm.

Ich habe es mir mittlerweile angewöhnt in folgender Reihenfolge zu putzen: Meist fange ich mit der Tiefenreinigung an (seltenst auch mal das normale Reinigen), nutze danach mindestens 30 Sekunden das Aufhellen, massiere etwa 30 Sekunden das Zahnfleisch und reinige dann noch die Zunge für etwa 10 Sekunden. Die Empfehlung für die Zungenreinigung ist zwar 20 Sekunden, aber das ist mir dann doch zu lang. Generell reinigen natürlich alle Programme recht gut, da muss jeder selber schauen, womit er am besten zurecht kommt. Ich meine aber, dass bei der Tiefenreinigung in Kombination mit der Tiefen-Reinigungs-Bürste das Ergebnis am besten ist – und zwar so, wie ich es von noch keiner elektrischen Zahnbürste bisher kenne!

Dass die Programme sich anderes drehen und auch anders klingen, könnt ihr nochmal gut in diesem Video sehen bzw. hören:

Akku

Die Akkuleistung ist ein heiß diskutiertes Thema, auch auf dem Produkttestblog. Fakt ist: Für ein so hochwertiges Produkt geht diese Akkuleistung schon mal gar nicht! Erstmal satte 24 Stunden laden, dann nach keiner Woche muss wieder für 24 Stunden geladen werden… Das ist einfach viel zu viel. Zwar entfaltet ein Akku seine volle Leistung erst nach mehrmaligem Aufladen, aber das, was dieser Akku hier bietet, geht für mich gar nicht! Von einem so teuren Produkt erwarte ich sparsamen Verbrauch und bestmögliche Nutzung. Laut meinem Projekthandbuch verfügt die Black 7000 über Oral-B’s langlebigsten Akku – na, dann gute Nacht! Eine 24-Stunden-Akkuladung ist bis jetzt auch das Längste, was mir in dem Bereich je untergekommen ist – in der Regel sonst 12 bis maximal 16 Stunden. Da macht man sich ja schon Sorgen um die Stromrechnung… Das ist auf jeden Fall ein Kriterium, weswegen ich das Produkt nicht kaufen würde!

SmartGuide

Zuerst habe ich ja gedacht, dass ich den SmartGuide gar nicht brauchen würde und das nur so ein unnützes Gimmick ist, aber mittlerweile mag ich es nicht mehr missen! Ich habe den SmartGuide noch nicht irgendwo hingehangen, weil ich einerseits nicht weiß, ob ich die Zahnbürste behalten darf und andererseits geplant wird umzuziehen, da will ich erstmal warten, bis der passende Platz genau fest steht! Er steht aber aufrecht vorm Spiegel. Liegend bringt er fast nicht, weil er am besten was bringt, wenn er sichtbar auf Augenhöhe ist, damit man jederzeit drauf gucken kann. Ich nutze es vor allem, weil man auf ihm sehen kann, in welchem Programm man sich gerade befindet. Ausserdem, um herauszufinden, wie weit ich schon beim Putzen bin. Wenn er gerade nicht genutzt wird, zeigt er die Uhr an, was ebenfalls ganz praktisch ist.

Bei Lieferung ist der SmartGuide im Demo-Modus, aber mit wenigem Knopf drücken ist die Uhrzeit eingestellt. Die Abdeckung lässt sich sehr leicht entfernen, sitzt aber trotzdem bombenfest. Man kann maximal zwei Handstücke mit dem SmartGuide synchronisieren, was ja auch ganz nett ist, falls man mehrere elektrische Zahnbürsten hat. Mein altes Handstück konnte ich nicht anmelden, weil es nun mal eine Bürste mit Sensor sein muss. Wenn man den SmartGuide anpackt, fühlt er sich sehr leicht und billig an, aber er hält, was er verspricht.

Für jedes der Reinigungsstufen wird ein Symbol angezeigt, siehe auch mein kleines Video dazu:

Zusätzlich sieht man da auch den Quadrantenkreis, der nochmal extra anzeigt, wann man zum nächsten Quadranten wechseln soll. Der Smilie innen drin lächelt, wenn die empfohlene Putzzeit erreicht wurde und ist traurig, wenn zu viel Druck asugeübt wurde. Dann erhält man noch für jeden geputzten Kieferquadranten einen Stern. Dank Polieren und Zungenreinigung habe ich eigentlich immer fünf Sterne. Wenn die Batterien vom SmartGuide leer gehen, wird dies auch noch angezeigt. Insgesamt bietet der SmartGuide also viele Hinweise, die ich einfach nicht mehr missen mag.

Reiseetui

Beim Reiseetui habe ich auch erst gedacht, dass ich das nicht nutzen würde, aber nun packe ich da immer das Handstück und die Aufsteckbürste rein, wenn ich zu meinem Freund fahre. Nur das Säckchen für das Ladeteil nutze ich nicht, da hätte ich gerne auch was Stabiles gehabt, vor allem auch gerne in Kombination mit der gesamten Aufbewahrungsbox. Das Etui jedenfalls ist schick schlicht. Ganz toll: Das Innere kann rausgenommen werden und ist spülmaschinenfest! Ich hatte am Anfang zwar Schwierigkeiten, den Deckel aufzubekommen, aber wenn man einmal den Bogen raus hat, geht das ganz einfach. Trotzdem wäre ein Verbesserungsvorschlag, das Öffnen zu erleichtern, z.B. durch einen Knopf o.ä. Das Video zeigt Euch kurz und knapp das Etui und das herausnehmbare Innenleben:

 

Aufbewahrungsbox

Die Aufbewahrungsbox hat mir bei meiner Professional Care 550 echt gefehlt! In vier Fächern kann man Aufsteckbürsten ablegen. Einerseits toll, wenn man das Handstück mit mehreren Personen nutzt, andererseits auch toll, wenn man mehrere Aufsätze für die passenden Modi hat. Ich finde auf jeden Fall, dass die Ladestation dadurch einen viel besseren Halt hat und das Ganze auch schicker aussieht.

Reinigung

Nein, damit meine ich nicht die Reinigung der Beißerchen (das sollte ich dann doch schon mehrfach erörtert haben), sondern die Reinigung des Handstücks und des Zubehörs. Und das ist denkbar einfach, da es kaum Ecken und Kanten gibt und soweit ja alles wasserdicht ist bis auf den Akku. Einfach abwischen, fertig. Das Innenleben des Etuis gibt man dann wahlweise auch noch in die Spülmaschine. Beim Eisenstück, wo man die Aufsteckbürsten draufsetzt, etwas vorsichtig sein, bei meiner alten Zahnbürste rostet es etwas. Allerdings wohl nur, weil ich mich da auch nie drum gekümmert habe und immer die Aufsteckbürste nass draufgelassen habe. Bei der Black 7000 nehme ich die Bürste nach jedem Putzen ab, lege es in die Aufbewahrungsbox und trockne das Handstück.

 

Fazit: Die Zahn-Reinigung ist hervorragend, die Reinigungsmodi reichlich, das Sauberkeitsgefühl unvergleich, das Zubehör reichhaltig und das Design einzigartig. So macht Zähne putzen mehr als Spaß und ich würde die Black 7000 ohne Vorbehalte empfehlen, wenn… Ja, wenn nicht zwei entscheidende Dinge dagegen sprechen würden: 1. die besprochene schlechte Akkuleistung und 2. die Kosten. Und damit meine ich nicht nur den Anschaffungspreis von 250€, den ich NIEMALS für eine Zahnbürste ausgeben würde. Ferner meine ich noch die Folgekosten in Form von Strom (dank schlechter Akkuleistung höher) und Nachkauf von Aufsteckbürsten. Putzt dann nicht nur eine Person, sondern gleich die ganze Familie mit der Zahnbürste, ist das echt viel Geld, was da ausgegeben wird. Wer jetzt so viel Geld hat, dem kann ich guten Gewissens sagen, dass er das Geld auch gut investiert. Vielleicht können auch mehrere Leute zusammenlegen, um es zu verschenken? Wie dem auch sei, ich glaube, die Kaufkraft wäre viel höher, wenn auch die Preise geringer wären. Ich wurde gefragt, was ich denn bereit wäre maximal für die Bürste auszugeben. Schwierig! Ich denke mal so um die 100€ bis allerallerallerhöchstens 150€ – und da müsste dann auch erst abgewogen werden, ob das Geld gerade dafür da ist.

Die Zahnbürste gibt es übrigens auch noch in der TriZone-Variante. Den TriZone-Aufsatz kann man aber auch mit dieser Variante nutzen!

So, ich hoffe, ich habe hiermit all Eure Fragen beantwortet. Falls nicht, schreibt mir gerne einen Kommentar mit dem, was Euch noch fehlt oder bewegt. Ich danke auf jeden Fall For Me und Oral-B ganz herzlich für den tollen Test!

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