Die Insider: Philips Wake-Up Light

Letzte Woche habe ich ja schon über das aktuellste Wake-Up Light berichtet und die neuen Funktionen und das neue Design vorgestellt. Heute möchte ich Euch meine eigenen Erfahrungen und Meinungen kundtun.

Über das Design an sich habe ich mich ja schon lobend geäußert. Es ist sehr schick und könnte auch von Apple sein. 😉 Gegenüber dem alten Modell ist es eine starke Verbesserung!

Auch das Touchscreen ist eine Verbesserung und macht das Ganze viel moderner. Es reagiert sehr gut auf Berührungen und die Funktionen lassen sich leicht einstellen. In der Bedienungsanleitung wird alles super und reichlich bebildert erklärt. Der Wecker ist aber auch durchaus intiutiv ohne Anleitung bedienbar.

Der Wecker sollte etwa 40-50cm vom Kopf entfernt aufgestellt werden. Die Position des Nachtschränkchens ist da natürlich ideal. Ich habe mal ausgemessen: Bei mir sind es ca. 50cm Abstand.

Das Problem, was ich mit meinem alten Lichtwecker hatte, war, dass ich wach wurde, sobald das Licht anging, was ja eine halbe Stunde ausmacht. Bei dem HF3520 kann man die Aufweckzeit auf 20, 25, 30 oder 40 Minuten verstellen. Ein richtig guter Vorteil, da man so individuell auf seine eigenen Bedürfnisse eingehen kann. Das funktioniert dann übrigens so, dass man den Wecker auf eine Zeit einstellt (z.B. 7 Uhr) und das Licht diese eingestellte Zeit vorher langsam aufgeht (bei einer halben Stunde also dementsprechend ab 6:30 Uhr). Ich habe auch festgestellt, dass ich bei diesem Wecker definitiv nicht sofort aufwache, sondern durch das rötliche Licht viel sanfter und somit später geweckt werde. Bis zum Weckton schaffe ich es aber auch hier eigentlich nicht. Wenn man das weiß, stellt man die Weckzeit aber halt dementsprechend ein. Neben natürlichem Vogelgezwitscher, Meeresrauschen, Klaviermusik oder „Zen-Garten“ kann man noch durch Radio geweckt werden. Das Radio kann man natürlich auch zwischendurch mal anmachen.

Im Hauptmenü kann man die Daten zum Wecken für die erste und zweite Weckzeit getrennt einstellen, also Uhrzeit, maximale Helligkeit der Lampe und Lautstärke des Wecktons. Wenn man dann auf den jeweiligen Knopf der gewünschten Weckzeit drückt, kann man entweder die Weckzeit bestätigen oder verändern, alle anderen Daten sind gespeichert. Man kann auch beide Weckzeiten parallel laufen lassen. Nur ein weiterer Knopfdruck auf 1 oder 2 und schon ist diese Weckzeit wieder abgestellt. Im Display erscheint eine 1 oder 2, wenn die jeweilige Weckzeit eingestellt ist.

Was mir bei dem alten Modell gefehlt hat, ist es eine Lampe zu haben – dafür war das Licht nämlich einfach zu dunkel. Nun ist das Licht wunderbar hell und man hat eine richtig gute Lampe, die dank LED auch stromsparend und langlebig ist.

Eine richtig tolle neue Funktion ist zudem der Einschlaf-Modus. Drückt man auf den Zz-Knopf, kann man eine Zeit von 5-60 Minuten einstellen und in dieser Zeit fährt das Licht als Sonnenuntergang runter bis es ganz aus ist. Ich nutze dies jetzt immer zum Einschlafen (ich stelle es einfach auf 5 Minuten und das Licht wird sofort dunkler) und ich muss sagen, dass ich seitdem viel besser und ruhiger einschlafe! Wenn man mag, kann man zusätzlich das Radio laufen lassen, das mit der Zeit dann auch leiser wird.

Mit dem Sonnensymbol schaltet man das Licht ein, + und – macht es heller oder dunkler; FM ist das Radio, das man natürlich lauter und leiser stellen kann
1 ist die erste Weckzeit, 2 die Zweite; Zz ist die Einschlaf-Hilfe

Auch wenn der Wecker an sich einen guten Stand hat, so ist es doch ein Manko, dass sie sich bewegt, wenn man von der Seite einen Knopf drückt. Und mit „einen Knopf“ meine ich eigentlich nur den Zz-Knopf. Der ist nämlich leider etwas zu tief geraten, so dass man schon bei leichtem Druck drauf die Lampe zum Schwanken bringt. Das ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber da ich diesen Knopf jeden Abend benutze, wird es auf Dauer doch nervig. Am besten mit der Hand gleichzeitig die Lampe halten oder beide Hände benutzen – wenn man denn dran denkt.

20 ist das Maximum der LED-Lampe, aber das ist auch schon sehr hell und kann man sehr gut zum Lesen benutzen

Weitere Highlights:

  • Bewegungsaktivierte Hintergrundbeleuchtung der Menütasten
  • ausschaltbarer Menü-Sound
  • durch Antippen der Lampe kann man eine Schlummerfunktion nutzen
  • einstellbarer und automatisch angepasster Displaykontrast
  • 12- oder 24-Stunden-Format

Verbesserungsvorschläge:

  • Preis – um die 160€ schütteln die meisten nicht mal so aus dem Ärmel
  • Batteriefach – falls der Strom mal ausfällt steht man nämlich sonst blöd da
  • die Position des Zz-Knopfes verändern, damit man beim Drücken nicht den Wecker umhaut

Fazit: Eigentlich hatte ich es von Anfang an im Gefühl, aber nach dem Ausprobieren bin ich mir nun sicher, dass ich das Wake-Up Light behalten werde – auch wenn mich dies 90€ kostet. Das neue Modell ist einfach schicker und besser als mein Altes. Zum Einschlafen möchte ich es definitv nicht mehr missen. Ich empfehle es allen mal auszuprobieren, vor allem wenn man Probleme beim Einschlafen und/oder Aufwachen hat. Ich fände so etwas z.B. auch ein sehr cooles Geschenk. Es ist Wecker, Leselampe, Lichttherapie und Radio in einem.

Wenn die Lampe im Laden am Strom angeschaltet ist, probiert doch mal den anderthalbminütigen Demo-Modus aus: Entweder 1 oder 2 für einige Sekunden drücken, dann wird der jeweilige Weckton simuliert.

Auf jeden Fall ganz lieben Dank an Die Insider und Philips für den tollen Test!

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